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Gesund und sicher reisen – unser grosses Anliegen ist es, dass Sie Ihre Reise gesund geniessen können und sie somit zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Wir stehen Ihnen zur Seite, ob mit Informationen für eine optimale Reisevorbereitung, Impfempfehlungen, Karten, Hinweisen für den Erkrankungsfall und vieles mehr! Alle Informationen können individuell zusammengestellt und abgespeichert werden. Die Seite ist im Aufbau und wird laufend mit zusätzlichen Inhalten und Updates versehen.
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Aktuelle News
Informieren Sie sich über die aktuellen reisemedizinischen News in Ihrem Reiseziel
Weltweit: Chikungunya-Risiko – Länder mit Ausbrüchen oder erhöhtem Risiko – Update 16. Juli 2026
Das Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin (EKRM) hat die Liste der Länder mit Chikungunya-Übertragungsrisiko auf der Grundlage der CDC-Länderliste und aktueller epidemiologischer Meldungen aktualisiert (rot = Änderungen seit der letzten Aktualisierung vom 23. April 2026).
D.R. Kongo, Uganda: Bundibugyo-Ebola – Update 16.7.2026
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Ein Ende der Epidemie ist derzeit nicht in Sicht. Innerhalb eines Monats hat sich die Zahl der gemeldeten Erkrankungen mehr als verdoppelt – von 695 Fällen am 13. Juni 2026 auf 2’073 Fälle am 14. Juli 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zudem 796 Todesfälle gemeldet. Dies deutet darauf hin, dass sich das Virus weiterhin in der Bevölkerung ausbreitet.
Seit dem letzten Update (9. Juli 2026):
- Am 13. Juli 2026 wurde ein US-Helfer nach einer Ebola-Infektion aus der Demokratischen Republik Kongo zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Es ist der zweite US-Bürger, der dort behandelt wird, und der dritte Ebola-Fall, der ausserhalb Afrikas versorgt wird
- In Uganda wurden seit dem 21. Juni 2026 keine neuen Fälle gemeldet.
- Am 16. Juli wurde in Uganda der letzte Ebola-Patient entlassen. Damit begann die 42-tägige Frist bis zur offiziellen Erklärung des Ausbruchsendes.
USA: Anstieg heimischer Cyclosporiasis-Fälle
Bis zum 13. Juli 2026 wurden den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) 1'645 im Inland erworbene, laborbestätigte Fälle von Cyclosporiasis aus 34 Bundesstaaten gemeldet. 141 Erkrankte mussten im Krankenhaus behandelt werden; Todesfälle wurden keine registriert. Zusätzlich werden derzeit mehr als 5'100 weitere gemeldete Fälle geprüft. Aufgrund einer Meldeverzögerung von bis zu sechs Wochen erwartet das CDC, dass die Fallzahlen weiter steigen werden. Bereits jetzt verzeichnen zahlreiche Bundesstaaten deutlich mehr Fälle als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Aktuell laufen bundesstaatenübergreifende Untersuchungen, um die Ursache der Ausbrüche und die betroffenen Lebensmittel zu identifizieren.
In der Vergangenheit standen Cyclosporiasis-Ausbrüche in den USA wiederholt mit kontaminierten Frischprodukten wie Blattgemüse und frischen Kräutern in Zusammenhang.
Indien: Verdacht auf Chandipura-Virus-Ausbruch
Im Bundesstaat Gujarat wurden 32 Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Chandipura-Virus (CHPV) gemeldet, davon wurden sieben im Labor bestätigt. Alle bestätigten Fälle betreffen Kinder unter 10 Jahren. Drei Kinder sind verstorben, vier werden weiterhin künstlich beatmet; bei neun Verdachtsfällen stehen die Laborergebnisse noch aus. Auch aus dem Bundesstaat Rajasthan wurden Verdachtsfälle gemeldet.
Die Gesundheitsbehörden haben die Überwachung, die Bekämpfung der übertragenden Insekten und die Information der Bevölkerung verstärkt. Eltern werden dringend aufgefordert, bei Kindern mit plötzlich auftretendem Fieber, Erbrechen, Durchfall oder Krampfanfällen sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sich die Erkrankung innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich verschlimmern kann. Bereits 2024 wurden in Indien mehr als 240 Fälle und mindestens 82 Todesfälle registriert.
D.R. Kongo, Uganda: Bundibugyo-Ebola - Update 9.7.2026
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Die Epidemie hat noch keinen Höhepunkt erreicht: Die Gesamtzahl der Fälle hat sich in weniger als vier Wochen von 695 auf 1’759 mehr als verdoppelt (Stand 7. Juli 2026), was auf eine anhaltende und sich ausbreitende Übertragung innerhalb der Bevölkerung hindeutet. Mittlerweile sind auch zwei weitere Provinzen betroffen:
- Tshopo: Am 9. Juli 2026 wurden zwei Fälle in Kisangani, der Provinzhauptstadt, gemeldet, die etwa 600 km vom Epizentrum entfernt liegt. Ein Fall steht im Zusammenhang mit dem Gesundheitsbezirk Niania in Ituri; der andere weist über Kisangani hinaus keinen offensichtlichen geografischen Zusammenhang auf, was auf eine vor Ort erworbene Übertragung hindeutet.
- Haut-Uélé: Am 29. Juni 2026 wurde ein importierter Fall gemeldet.
Weitere Meldungen
- Uganda: Seit dem 22. Juni 2026 kein neuer Fall.
- Uganda hat die Anwendung des noch nicht regulär zugelassenen antiviralen Medikaments Galidesivir bei einzelnen Patientinnen und Patienten erlaubt. Dies erfolgt im Rahmen eines WHO-Programms für den kontrollierten Einsatz vielversprechender, noch in der Erprobung befindlicher Behandlungen. Es ist die erste Therapie, die speziell gegen das Bundibugyo-Virus eingesetzt werden kann.
- Der in Frankreich gemeldete importierte Fall, der am 24. Juni 2026 gemeldet wurde, wurde am 4. Juli nach zwei negativen PCR-Tests als geheilt erklärt.
Madagaskar: Anhaltende Ausbreitung der Mpox-Virusvariante Clade 1b
Seit Dezember 2025 verzeichnet Madagaskar den grössten Ausbruch der Mpox-Virusvariante Clade Ib in Afrika und weltweit. Das Virus wird weiterhin innerhalb der Bevölkerung übertragen, und die Zahl der Neuerkrankungen bleibt hoch.
Bis zum 14. Juni 2026 wurden in Madagaskar mehr als 4’111 Verdachtsfälle gemeldet. Davon wurden 2’363 Infektionen bestätigt, und 15 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Die meisten Todesfälle betrafen Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.
Der Ausbruch ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Die Zahl der neuen Fälle bleibt hoch, und viele Tests fallen positiv aus. Die Eindämmung wird durch mehrere Faktoren erschwert, darunter Engpässe bei Impfstoffen, Probleme bei deren Lagerung und Transport (Kühlkette), Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie die Notwendigkeit, die Bevölkerung weiterhin umfassend zu informieren und in die Massnahmen zur Eindämmung einzubeziehen.
Costa Rica: Mehr Chikungunya-Fälle in Strandregion
Costa Rica hat einen Anstieg der lokal übertragenen Chikungunya-Fälle in Playa Langosta (Pazifikküste, Provinz Guanacaste) gemeldet, einem beliebten Reiseziel in der Nähe von Tamarindo. Die Gesundheitsbehörden haben 45 Verdachtsfälle identifiziert, darunter 4 laborbestätigte und 17 wahrscheinliche Fälle, die sowohl Einheimische als auch ausländische Besucher betreffen. Im Jahr 2026 wurden landesweit insgesamt 16 bestätigte Chikungunya-Fälle gemeldet; dies sind die ersten Ansteckungen innerhalb Costa Ricas seit 2017.
USA: Lokaler Ausbruch der Legionärskrankheit in New York
Die Gesundheitsbehörden untersuchen derzeit einen Ausbruch der Legionärskrankheit in der Upper East Side von Manhattan. Bis zum 7. Juli 2026 wurden 28 Fälle und 21 Krankenhausaufenthalte gemeldet, Todesfälle gab es keine.
Legionellen vermehren sich insbesondere in Warmwassersystemen, Luftbefeuchtern, Kühltürmen, Whirlpools und hydrotherapeutischen Einrichtungen bei Wassertemperaturen unter 50 °C. Weitere Informationen zur Krankheit finden Sie unter ECDC-LINK.
WHO erklärt Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff für beendet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius für beendet erklärt. Die letzte Kontaktperson hat die Quarantäne beendet, ohne ohne sich anzustecken.
Insgesamt gab es 13 bestätigte Fälle, darunter drei Todesfälle. Mehr als 650 Kontaktpersonen in 33 Ländern und Gebieten wurden überwacht.
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