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Gesund und sicher reisen – unser grosses Anliegen ist es, dass Sie Ihre Reise gesund geniessen können und sie somit zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Wir stehen Ihnen zur Seite, ob mit Informationen für eine optimale Reisevorbereitung, Impfempfehlungen, Karten, Hinweisen für den Erkrankungsfall und vieles mehr! Alle Informationen können individuell zusammengestellt und abgespeichert werden. Die Seite ist im Aufbau und wird laufend mit zusätzlichen Inhalten und Updates versehen.
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Aktuelle News
Informieren Sie sich über die aktuellen reisemedizinischen News in Ihrem Reiseziel
Weltweit: Chikungunya-Risiko – Länder mit Ausbrüchen oder erhöhtem Risiko – Stand: 09. September 2026
Das Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin hat die Liste der Länder mit einem Chikungunya-Übertragungsrisiko auf der Grundlage der CDC-Länderliste und aktueller epidemiologischer Meldungen aktualisiert (rot = Änderungen seit der letzten Aktualisierung vom 19. August 2026).
Brasilien: Ciguatera-Vergiftung bei Touristen auf der Insel Fernando de Noronha
Am 26. August 2026 wurden auf der Insel Fernando de Noronha in Brasilien acht Personen – sechs Touristen und zwei Einheimische – wegen des Verdachts auf eine Ciguatera-Fischvergiftung behandelt. Sieben Fälle standen im Zusammenhang mit einem Restaurant, der achte mit einem anderen. Alle Betroffenen erholten sich wieder.
Zwischen 2022 und 2026 wurden auf der Insel insgesamt 255 Verdachtsfälle registriert; Todesfälle gab es keine. Die meisten Fälle treten im August und September auf. Häufig waren sie auf den Verzehr von Barrakudas, Makrelenverwandten und Zackenbarschen zurückzuführen.
Ciguatera ist eine nicht ansteckende Lebensmittelvergiftung, die durch den Verzehr bestimmter Fische verursacht wird. Verantwortlich sind Ciguatoxine, die sich vor allem in bestimmten Raubfischen anreichern. Sie werden durch Kochen nicht zuverlässig zerstört. Die Beschwerden treten meist 3 bis 6 Stunden nach dem Verzehr auf, manchmal erst bis zu 30 Stunden später. Typisch sind zunächst Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, gefolgt von Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Schwäche, Müdigkeit oder Geschmacksstörungen. Charakteristisch sind zudem eine ungewöhnliche Kälteempfindlichkeit und eine Umkehr des Temperaturempfindens. Die neurologischen Beschwerden können Tage bis Monate anhalten. In schweren Fällen können auch Herzschlag und Blutdruck beeinträchtigt werden.
Indien: Deutlicher Anstieg der Fälle von amöbischer Meningoenzephalitis in Kerala
Bis zum 7. September 2026 wurden im indischen Bundesstaat Kerala 171 bestätigte Fälle einer amöbischen Meningoenzephalitis gemeldet. 44 Menschen sind daran gestorben. Damit bleiben die Fallzahlen weiterhin hoch. Bereits 2025 wurden in Kerala 201 Fälle gemeldet.
Amöbische Meningoenzephalitis ist eine sehr seltene, aber schwere Infektion des Gehirns und der Hirnhäute, die durch bestimmte freilebende Amöben (Einzeller) verursacht wird. Die Erreger kommen vor allem in warmem Süsswasser vor. Sie können über die Nase in den Körper gelangen und von dort das Gehirn erreichen. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Die Erkrankung beginnt häufig mit Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen und kann sich rasch zu schweren neurologischen Beschwerden entwickeln. Sie verläuft häufig schwer und kann tödlich sein.
Europäische Region: West-Nil-Virus – Aktueller Stand vom 10. September
Seit Beginn der Übertragungssaison 2026 und bis zum 3. September wurden in 15 Ländern Europas 144 vom West-Nil-Virus (WNV) betroffene Gebiete mit insgesamt 1’086 lokal erworbenen Erkrankungsfällen beim Menschen identifiziert. Wichtigste Erkenntnisse:
- In der WNV-Saison 2026 ist derzeit in mehreren europäischen Ländern eine intensive Verbreitung sowohl bei Menschen als auch bei Tieren zu beobachten.
- Derzeit gibt es keine Anzeichen für einen erhöhten Schweregrad der Erkrankung beim Menschen in Europa.
- Italien bleibt im Jahr 2026 das am stärksten betroffene Land und meldet die meisten Fälle beim Menschen sowie Ausbrüche bei Vögeln. Griechenland hat eine Rekordzahl an WNV-Fällen beim Menschen für diese Jahreszeit gemeldet.
- Die Niederlande meldeten ihre ersten WNV-Infektionen beim Menschen seit 2020 sowie Ausbrüche bei Vögeln und Equiden (Pferden und pferdeartigen Tieren) in einem weitläufigen geografischen Gebiet.
- Obwohl in Belgien bisher noch keine WNV-Fälle beim Menschen gemeldet wurden, deutet die anhaltende Verbreitung bei Vögeln und Equiden in acht Regionen auf ein Risiko für Infektionen beim Menschen hin.
- Nordmazedonien erlebt derzeit einen beispiellosen WNV-Ausbruch in der Hauptstadtregion, mit Fällen beim Menschen und Nachweisen bei Vögeln.
- In den kommenden Wochen ist in Europa mit weiteren Fällen beim Menschen und Ausbrüchen bei Tieren zu rechnen.
- Einzelheiten nach Ländern finden Sie unter LINK.
Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: WHO-Risikobewertung vom 24. August 2026
Am 18. August 2026 trat der Notfallausschuss für die Ebola-Bundibugyo-Virus-Krankheit (BVD) Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo zum zweiten Mal zusammen, um die Lage gemäss den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) neu zu bewerten. Das Risiko wurde wie folgt eingestuft:
Sehr hoch für Länder mit einer Übertragung der BVD innerhalb der Bevölkerung: D.R. Kongo
Hoch für Länder, deren Landgrenzen an Länder mit einer Übertragung der BVD innerhalb der Bevölkerung angrenzen: Angola, Burundi, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Ruanda, der Südsudan, Tansania, Uganda und Sambia.
Gering für den Rest der afrikanischen Region sowie alle anderen Länder ausserhalb Afrikas.
Für Reisende aus Europa stufte das ECDC das Risiko als sehr gering ein, sofern die Vorsichtsmassnahmen (siehe unten unter „Auswirkungen für Reisende“) befolgt werden. Aktuelle epidemiologische Informationen finden Sie im WHO-Dashboard und beim ECDC.
Chile: Syphilis-Fälle auf Zehnjahreshöchststand – deut-licher Anstieg bei älteren Männern
Deutschland: Malaria-Ausbruch unter Flughafenbeschäftigten in Frankfurt – sechs Fälle, zwei Todesfälle
Die Zahl der Malariafälle unter den Beschäftigten des Frankfurter Flughafens ist auf sechs gestiegen. Bei fünf Personen traten die Symptome Anfang Juli auf, bei einer weiteren Mitte August 2026. Zwei Personen sind verstorben, eine im Juli, bei der die Malaria erst nach dem Tod diagnostiziert wurde, und eine weitere im August. Die vier übrigen Betroffenen haben sich inzwischen erholt.Bei allen Fällen handelte es sich um Flughafenmitarbeiter aus den Bereichen Verwaltung, technischer Betrieb sowie Fracht- und Flugzeugabfertigung. Keiner der Betroffenen hatte zuvor eine Reise in ein Malaria-Endemiegebiet unternommen.
Die Untersuchungen zur Infektionsquelle dauern an. Als mögliche Infektionsquelle gelten eine oder mehrere Anopheles-Mücken, die vermutlich an Bord eines aus einem Malaria-Endemiegebiet eintreffenden Flugzeugs eingeschleppt wurden.
D.R. Kongo: Bundibugyo-Ebola – Stand 19. August 2026, Ausbruch in Uganda am 28. Juli 2026 beendet
D.R. Kongo: Der Ausbruch der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo ist von einer intensiven und anhaltenden Übertragung geprägt, was ihn zum bislang grössten und sich am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch des Landes macht. Ursprünglich war er auf die Gesundheitszone Mongbwalu in der Provinz Ituri beschränkt, hat sich jedoch mittlerweile auf 54 Gesundheitszonen in sechs Provinzen ausgebreitet. Im Zeitraum vom 3. bis 9. August 2026 wurden rekordverdächtige 579 Fälle und 304 Todesfälle gemeldet. Unsicherheit, Vertreibung der Bevölkerung und grenzüberschreitende Bewegungen behindern die Bekämpfungsmassnahmen und erhöhen das Risiko einer weiteren Ausbreitung. Die nationalen Behörden, die WHO und ihre Partner verstärken ihre Massnahmen erheblich, um diesen Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite einzudämmen.
Uganda: Am 28. Juli 2026, 12 Tage nach Entlassung des letzten Patienten, erklärte das ugandische Gesundheitsministerium den Ebola-Ausbruch für beendet. Insgesamt waren 20 bestätigte Fälle, darunter zwei Todesfälle, gemeldet worden.
Stand: 18. August 2026; aktuelle Informationen finden Sie unter Dashboard und ECDC.
USA: Cyclosporiasis-Ausbruch durch Eisbergsalat – Update
Bis zum 17. August 2026 registrierte die CDC 15’716 im Inland erworbene, laborbestätigte Fälle von Cyclosporiasis in 47 Bundesstaaten, darunter 828 Krankenhausaufenthalte und zwei Todesfälle. Davon standen 9’481 Fälle in 17 Bundesstaaten in epidemiologischem Zusammenhang mit dem am 17. Juli zurückgerufenen Eisbergsalat von Taylor Farms de Mexico.
Michigan bleibt das Epizentrum des Ausbruchs. Bis zum 13. August wurden dort 13’909 Fälle, 314 Krankenhausaufenthalte und zwei Todesfälle gemeldet. Diese Zahl umfasst sämtliche im Bundesstaat gemeldeten Fälle, darunter auch Infektionen, die noch nicht dem mit dem Eisbergsalat in Verbindung stehenden Cluster zugeordnet werden konnten, sowie Fälle, deren Meldung sich aufgrund eines Laborrückstands verzögert hat.
Auch im August traten weiterhin Krankheitsfälle auf, wobei Michigan gleichzeitig einen rückläufigen Trend bei den Neuinfektionen verzeichnete.
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