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Gesund und sicher reisen – unser grosses Anliegen ist es, dass Sie Ihre Reise gesund geniessen können und sie somit zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Wir stehen Ihnen zur Seite, ob mit Informationen für eine optimale Reisevorbereitung, Impfempfehlungen, Karten, Hinweisen für den Erkrankungsfall und vieles mehr! Alle Informationen können individuell zusammengestellt und abgespeichert werden. Die Seite ist im Aufbau und wird laufend mit zusätzlichen Inhalten und Updates versehen.
Unsere Experten
Aktuelle News
Informieren Sie sich über die aktuellen reisemedizinischen News in Ihrem Reiseziel
Afrika, Meningitis-Gürtel: Meningitis-Warnungen und Epidemien Juni 2026
Nach Angaben der WHO haben in Woche 23 des Jahres 2026 (1. Juni bis 7. Juni) 17 von 26 Ländern des erweiterten Meningitis-Überwachungsnetzwerks ihre epidemiologischen Daten zu Meningitis übermittelt. Epidemien: D.R. Kongo: Tshopo, Equateur, Bas-Uele und Sud-UbangiÄthiopien: Oromia, Sidama und SNNPNiger: AgadezWarnmeldungen: Benin: Regionen Atacora, Borgou und ZouZentralafrikanische Republik: Regionen 6 und 7D.R. Kongo: Nord-Ubangi, Tshopo, Tshuapa, Süd-Kivu, Equateur, Maniema, Sankuru, Nord-Kivu, Ituri, Kwilu, Sub-Ubangi und Kongo-CentralÄthiopien: SNNPR, Oromia, Somali, Sidama, SNNP, Amhara und Addis AbebaGhana: Upper WestGuinea: ConakryMali: BamakoNiger: Agadez und NiameySenegal: DakarTschad: Ouaddai Informationen zu früheren Epidemien und Warnmeldungen finden Sie in den News unter www.healthytravel.ch.
Guatemala, Honduras: Masern Update
Guatemala: Seit Beginn des Masernausbruchs im Januar 2026 wurden in Guatemala 16’840 Masernfälle und 22 Todesfälle registriert. Die meisten Todesfälle betrafen Kleinkinder, darunter drei Säuglinge, die noch zu jung für eine Impfung waren. Fast die Hälfte der bestätigten Fälle entfällt auf das Departement Guatemala; allein aus Guatemala-Stadt wurden mehr als 2’100 Infektionen gemeldet. Die wöchentlichen Fallzahlen erreichten im März ihren Höhepunkt und sind seither deutlich zurückgegangen. Der Ausbruch wurde mit einer grossen internationalen religiösen Versammlung im Dezember 2025 in Verbindung gebracht. Honduras: Bis zum 12. Juni 2026 wurden in Honduras fünf Masernfälle bestätigt. Vier davon waren aus Guatemala importiert, der fünfte betraf eine ungeimpfte 25-jährige Frau auf Roatán und stellt den ersten autochthonen Masernfall des Landes seit der Eliminierung der Krankheit im Jahr 1997 dar.
Malaysia: Mehr Dengue-Fälle durch den Virustyp DENV-3
Bis zum 13. Juni 2026 wurden in Malaysia 33’367 Dengue-Fälle gemeldet – 27 % mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die meisten Erkrankungen wurden im Bundesstaat Selangor registriert, gefolgt von Kuala Lumpur/Putrajaya und Johor. Den stärksten Anstieg verzeichnete Sabah, wo die Fallzahlen um 50 % anstiegen. Zudem wurden 23 Todesfälle gemeldet, verglichen mit 17 im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden ist der Anstieg Teil des für Dengue typischen zyklischen Verlaufs und hängt auch damit zusammen, dass derzeit der Dengue-Virustyp DENV-3 vorherrscht, gegen den viele Menschen in der Bevölkerung nur eine geringe Immunität besitzen.
Masern in Europa: Die aktuelle Lage
EU-/EWR-Staaten und Gebiete in äusserster RandlageFür den Monat April 2026 übermittelten 29 EU-/EWR-Staaten ihre Maserndaten. Davon meldeten 17 Länder insgesamt 451 Fälle, während 12 Länder keine Masernfälle registrierten. Die höchsten Fallzahlen wurden in Bulgarien (163 Fälle), Italien (133), Lettland (38), Frankreich (32) und Spanien (23) verzeichnet.Im Zeitraum vom 1. Mai 2025 bis zum 30. April 2026 wurden in 30 EU-/EWR-Staaten insgesamt 3’779 Masernfälle gemeldet; 84 % davon waren laborbestätigt. Besonders betroffen waren Kinder unter fünf Jahren, die 34 % aller Fälle ausmachten. Gleichzeitig entfielen 44 % der Fälle auf Personen ab 15 Jahren. Die höchsten Inzidenzen wurden bei Säuglingen unter einem Jahr sowie bei Kindern im Alter von ein bis vier Jahren beobachtet.Von den Fällen mit bekanntem Impfstatus waren 78 % ungeimpft. Weitere 12 % hatten eine Impfdosis erhalten, und lediglich 9 % waren mit zwei oder mehr Dosen gegen Masern geimpft. Im Berichtszeitraum wurden zudem drei masernbedingte Todesfälle registriert, darunter zwei in Frankreich und einer in den Niederlanden.Während die Ausbrüche in Bulgarien weiterhin andauern, wurden aus mehreren anderen EU-/EWR-Ländern vor allem einzelne Fälle und kleinere Fallhäufungen gemeldet.Europa außerhalb der EU/des EWRAuch ausserhalb der EU/des EWR bleibt die Masernsituation angespannt. In der Ukraine wurden seit Jahresbeginn bis April 2026 insgesamt 201 Fälle registriert.In England wurden zwischen dem 1. Januar und dem 8. Juni 2026 insgesamt 736 laborbestätigte Masernfälle gemeldet, darunter 106 Fälle allein in den vorangegangenen zwei Wochen. Damit nähert sich die Zahl bereits dem gesamten Jahreswert von 2025 (959 Fälle) an. Erstmals seit 2018 wurden in England und Wales wieder zwei masernbedingte Todesfälle bei Kindern bestätigt.Kinder bis zum Alter von zehn Jahren machten 61 % aller Fälle aus. Mehr als die Hälfte der Infektionen entfiel auf London, wo 404 Fälle registriert wurden. Trotz der anhaltenden Übertragung liegen die MMR-Impfquoten weiterhin unter dem angestrebten Zielwert von 95 %.
! Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite: Ausbruch der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Ebola-Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda – Aktualisierung vom 4. Juni 2026
Der 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRK), verursacht durch das Bundibugyo-Virus, wurde am 17. Mai 2026 von der WHO als gesundheitlicher Notfall von internationaler Tragweite (PHEIC) eingestuft. Inzwischen hat sich die Krankheit auf die Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu ausgebreitet; zudem wurde eine grenzüberschreitende Übertragung in die ugandische Hauptstadt Kampala bestätigt. Die Eindämmung des Ausbruchs wird weiterhin durch erhebliche Herausforderungen erschwert. Dazu zählen Unsicherheit und bewaffnete Konflikte, eine deutlich unter dem Zielwert liegende Kontaktnachverfolgung, Infektionen unter Gesundheitspersonal, Defizite bei der Infektionsprävention und -kontrolle sowie ein anhaltendes Finanzierungsdefizit. Darüber hinaus begrenzt das Fehlen eines zugelassenen Impfstoffs gegen diese Ebola-Virusart die verfügbaren Gegenmassnahmen. Am 2. Juni 2026 berichtete die WHO, dass die Zahl der Verdachtsfälle in der DRK im Vergleich zu früheren Meldungen zurückgegangen sei. Dieser Rückgang ist jedoch vor allem auf die Neuklassifizierung von Fällen zurückzuführen, nachdem zahlreiche Verdachtsfälle durch Untersuchungen und Labortests ausgeschlossen werden konnten. Er deutet daher nicht zwangsläufig auf eine tatsächliche Abschwächung der Übertragung hin. DR Kongo: Daten vom 4. Juni 2026 (aktuelle Informationen finden Sie im WHO-Dashboard und auf der ECDC-Website):Fälle: 379 bestätigte und 303 Verdachtsfälle. Bestätigte Fälle wurden aus den Provinzen Ituri (> 340 bestätigte Fälle in 17 Gesundheitszonen), Nord-Kivu (19 bestätigte Fälle in sieben Gesundheitszonen) und Süd-Kivu (drei Fälle aus einer Gesundheitszone) gemeldet.Todesfälle: 63 bestätigte und 259 vermutete Todesfälle.Aktive Fälle: 238 bestätigte Fälle.Genesungen: 6 Fälle.Kontakte: Die Gesamtquote der Kontaktnachverfolgung in der DR Kongo lag bei 43,6 % und damit unter dem operativen Ziel von 95 %. Operativer Stand: Der Flughafen Bunia in der Provinz Ituri wurde nach einer vorübergehenden Aussetzung des Passagierflugverkehrs wiedereröffnet. Es wurden Screening-Massnahmen eingeführt. Operative Herausforderungen: Informationen zu Übertragungsketten und betroffenen Bevölkerungsgruppen sind derzeit begrenzt, was zum Teil auf die komplexe Lage aufgrund anhaltender Unsicherheit und humanitärer Herausforderungen in den betroffenen Gebieten zurückzuführen ist. Uganda: Daten vom 4. Juni 2026 (Aktualisierungen siehe WHO-Dashboard und ECDC): Fälle, Todesfälle: Insgesamt wurden 16 bestätigte Fälle, darunter ein Todesfall, gemeldet. Ort: Nach Angaben von Gesundheitsbehörden standen mindestens sieben Fälle im Zusammenhang mit lokalen Übertragungsereignissen und vier mit Reisekontakten in die DR Kongo. Von neun Fällen mit bekannten geografischen Informationen wurden acht Fälle in Kampala gemeldet, mit Ausnahme eines Falls, der im benachbarten Distrikt Wakiso gemeldet wurde. Drei der Fälle stehen im Zusammenhang mit Reisen in die DR Kongo. Fünf weitere Fälle traten bei Kontaktpersonen der ersten beiden Erkrankten auf, darunter drei Beschäftigte des Gesundheitswesens.Kontaktpersonen: Bis zum 2. Juni wurden 668 Kontaktpersonen identifiziert, die engmaschig überwacht und nachverfolgt werden. Ausserhalb Afrikas: Ein bestätigter BVD-Fall, bei dem ein US-amerikanischer Chirurg betroffen ist, befindet sich weiterhin in Berlin (Deutschland) im Krankenhaus, ebenso wie sechs Kontaktpersonen. Eine weitere Kontaktperson sollte nach Tschechien verlegt werden.Kenia untersuchte 22 Ebola-Verdachtsfälle in neun Bezirken, die alle negativ getestet wurden. Das Land verstärkte zudem die Überwachung, benannte Ebola-Testlabore, erweiterte die Isolationskapazitäten auf nationaler und Bezirksebene und verstärkte die Kontrollen an vorrangigen Einreisestellen.Mehrere symptomatische Reisende aus betroffenen Gebieten wurden in EU-/EWR- und Nicht-EU-/EWR-Ländern getestet, wobei alle Ergebnisse bislang negativ waren. Einreise- und Ausreise-Screenings sowie Kontrollmassnahmen: Mehrere Länder und Gebiete meldeten zusätzliche gesundheitsbezogene oder reisebezogene Massnahmen an den Grenzen. Aktuelle Informationen finden Sie unter IATA-LINK.
Juni bis August 2026: Weiterhin hohes Malaria-Risiko in Namibia, Botswana und Simbabwe
Zwischen Januar und Mitte April 2026 meldete Simbabwe 65’399 Malariafälle und 174 Todesfälle – fast doppelt so viele Fälle wie im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und fast viermal so viele wie im gesamten Jahr 2024. Der Ausbruch bertrift mehrere Distrikte in Manicaland, Mashonaland Central, Mashonaland East und Mashonaland West, darunter auch Gebiete, in denen die Malaria zuvor fast ausgerottet war. Ähnliche Anstiege werden auch in anderen Ländern der Region Südliches Afrika beobachtet. Der Anstieg wird mit den starken Regenfällen während der Saison 2025–2026 in Verbindung gebracht, die günstige Bedingungen für die Mückenvermehrung schufen. Meteorologische Vorhersagen sagen für die kommenden Monate vermehrte Niederschläge in den Ländern des südlichen Afrikas voraus. Angesichts der bereits hohen Malaria-Fallzahlen in Namibia, Botswana und Simbabwe ist es möglich, dass diese Länder von Juni bis August einem erhöhten Malaria-Risiko ausgesetzt sein werden, selbst in Gebieten, in denen das Risiko in diesen Monaten normalerweise moderat ist.
FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA: Gesundheitsempfehlungen der PAHO für Reisende
Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) hat Empfehlungen zum Gesundheitsschutz für Reisende veröffentlicht, die an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen.
Indien: Nipah-Virus-Verdachtsfall in Kerala
Am 11. Juni 2026 wurde bei einem Mann aus Ramanattukara im Distrikt Kozhikode im indischen Bundesstaat Kerala eine Infektion mit dem Nipah-Virus bestätigt. Der Patient befindet sich in kritischem Zustand. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte er sich beim Reinigen eines Lagerraums durch den Kontakt mit Fledermäusen infiziert haben. Die Gesundheitsbehörden haben 77 Kontaktpersonen identifiziert und überwachen diese. Ausbrüche des Nipah-Virus wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach in Kerala sowie in anderen Bundesstaaten Indiens registriert.
Schweiz: Neue Informationskampagne an Flughäfen zur Prävention von Mückenkrankheiten
Mit einer Informationskampagne an Flughäfen ruft das Schweizer Bundesamt für Gesundheit Reisende dazu auf, sich während ihrer Reise und bis zu 14 Tage nach der Rückkehr vor Mückenstichen zu schützen. Damit soll das Risiko verringert werden, dass Viren wie Chikungunya, Dengue und Zika in die Schweiz eingeschleppt werden.
Vor Reiseantritt
HealthyTravel Pro
HealthyTravel Pro für reisemedizinische Empfehlungen und Beratungen
- Inhalt verfasst vom Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin
- Empfohlen für Gesundheitsfachpersonen
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Aktualisierung von Empfehlungen
Informieren Sie sich über die neuesten inhaltlichen Anpassungen auf der WebsiteChikungunya SOP und Stellungnahme zur Impfung – Update
SOP und EKRM-Stellungnahme zur Chikungunya-Impfung wurden aktualisiert.
SOP zur Dengue-Qdenga-Impfung – Update
Die SOP zur Impfung mit Qdenga gegen Dengue-Fieber wurde aktualisiert.
Erhöhtes Malariarisiko – Update
Von Juni bis August gilt für Namibia, Botswana und Simbabwe ein erhöhtes Malariarisiko.
Chikungunya-Impfempfehlung - Update
Die Chikungunya-Impfempfehlung für Mayotte wurde aktualisiert.
Polio Impfemfehlung
Die vorläufige Empfehlung der WHO zur Polioimpfung für Madagaskar und Malawi hat sich geändert.
Länderliste Gelbfieber
Die „Länderliste für Gelbfieber“ (Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen) wurde aktualisiert und ist in der PRO-Version verfügbar -> Gelbfieber -> Dokumente für Fachleute.
Polio - aktualisierte temporäre WHO Empfehlungen
Die Länderseiten wurden auf den neuesten Stand gebracht, um die aktualisierten Empfehlungen der WHO zur vorübergehenden Poliobekämpfung zu berücksichtigen.
Malaria Präventionsempfehlung - Update 2026
Die Risikogebiete und Präventionsempfehlungen wurden auf den entsprechenden Länderseiten und Karten aktualisiert.
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