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Burkina Faso: Wöchentlich werden landesweit mehr als 3'100 Verdachtsfälle von Denguefieber gemeldet, ein deutlicher Anstieg gegenüber der durchschnittlichen Zahl der neuen Fälle. Seit Januar 2023 wurden mehr als 11'500 Fälle gemeldet, hauptsächlich in den Regionen Centre und Hauts-Bassins.Côte d'Ivoire: Nach Angaben des WHO-Regionalbüros wurden zwischen Mitte Juni und dem 19. August 2023 mehr als 2'400 Fälle von Dengue-Fieber (davon > 230 laborbestätigte) gemeldet; auch dies ist ein deutlicher Anstieg. Es wurden Fälle im ganzen Land registriert, hauptsächlich jedoch im autonomen Bezirk Abidjan.
Im indischen Bundesstaat Assam (nordöstlicher Teil des Landes) wurden bis Ende August 432 Fälle von Japanischer Enzephalitis (JE) gemeldet, davon 24 mit tödlichem Ausgang. Die Fälle haben sich seit Anfang August 2023 fast verzehnfacht.Der Distrikt Ranchi im Bundesstaat Jharkhand im Norden Indiens meldet ebenfalls einen Anstieg der JE-Fälle, wenngleich die Zahlen, mit 12 Fällen in den letzten Wochen, noch bescheiden sind.
Die Zahl der gemeldeten Zeckenenzephalitis Fälle (FSME) ist in Schweden in diesem Jahr stark angestiegen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde wurden allein im Monat August 170 Fälle bestätigt. In Schweden hatten die Zecken in diesem Jahr günstige Bedingungen, da sich das Wetter zwischen hohen Temperaturen und viel Niederschlag abwechselte.
Medienberichten zufolge wurde in der Stadt São Paulo in Brasilien ein Fall von Hundetollwut gemeldet. Die Infektion wurde durch das Institut Pasteur bestätigt. Es handelt sich um den ersten Fall von Hundetollwut seit 1983. Der Fall wird noch untersucht und hat bereits zu Überwachungsmassnahmen in der Region geführt und 367 Tiere wurden mit dem Tollwutimpfstoff geimpft.
Seit Ende August wurden in Kozhikode, Kerala, fünf Fälle von Nipah-Virus-Infektion gemeldet, darunter zwei Todesfälle. Der Indexfall wurde am 28. August 2023 im Bezirk Kozhikade ins Krankenhaus eingeliefert; die anderen vier Fälle sind entweder Familienmitglieder oder Krankenhauskontakte des Indexfalls.Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden Einschränkungen wie Abriegelungen angekündigt. Einige Schulen, Colleges und Büros wurden geschlossen und 7 Dörfer zur Eindämmungszone erklärt. Das Tragen von Masken und die Verwendung von Desinfektionsmitteln wurden in der Sperrzone zur Pflicht gemacht. Die Quelle der Infektion wird noch untersucht. Der letzte dokumentierte Fall einer NiV-Infektion in Indien ereignete sich im Jahr 2021, ebenfalls im Bezirk Kozhikade.Das Nipah-Virus (NiV) ist ein hoch pathogenes Virus aus der Familie der Paramyxoviridae, Gattung Henipavirus. Es wurde erstmals 1999 während eines Ausbruchs in Malaysia und Singapur isoliert und identifiziert. Seitdem wurden mehrere Ausbrüche in Süd- und Südostasien gemeldet. NiV wird am häufigsten über Flughunde, eine Fledermausart, die das natürliche Reservoir darstellen, durch direkten oder indirekten Kontakt mit deren Ausscheidungen übertragen. Baumfrüchte oder daraus hergestellter Saft, die mit Fledermausauskot kontaminiert sind, werden häufig als Infektionsquelle angesehen. Die Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bei der Pflege infizierter Patienten gemeldet. Darüber hinaus können auch Schweine infiziert sein. Das Krankheitsspektrum reicht von (meist) asymptomatischen Verläufen über grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen bis hin zu Enzephalitis mit schweren neurologischen oder sogar pulmonalen Komplikationen. Die Sterblichkeit ist hoch (40-70 %).
In Bordeaux, im Südwesten Frankreichs, wurde bei fünfzehn Personen der Verdacht auf Botulismus diagnostiziert, darunter 1 Todesfall. Mindestens zehn Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert und acht auf der Intensivstation behandelt. In Serumproben einiger der Betroffenen wurde Botulismus-Toxin vom Typ B nachgewiesen, und die getesteten Sardinen waren positiv für Clostridium botulinum Typ B. Alle Patienten gaben an, in demselben Restaurant gegessen zu haben, in dem vor Ort hergestellte Sardinenkonserven serviert wurden, die als Quelle der Infektion bestätigt wurden. Bei den Patienten handelt es sich um Personen mit amerikanischer, britischer, kanadischer, englischer, französischer, deutscher, irischer und spanischer Staatsangehörigkeit. Das Produkt wurde sofort aus dem Verkehr gezogen, und in dem Restaurant werden Kontrollmassnahmen durchgeführt.
Seit der ersten Augustwoche und bis zum 11. September 2023 wurden in den italienischen Regionen Lombardei 14 Fälle und in der Region Latium, einschliesslich Rom 5 Fälle von lokal erworbenen (autochthone) Dengue-Fieber-Infektionen registriert. Alle Fälle wurden im Labor bestätigt, und alle Patienten haben sich erholt oder sind auf dem Weg der Besserung. Seit Jahresanfang wurden in Italien 146 importierte Dengue-Fälle registriert.
Allein im August 2023 wurden in der Region Lviv 15 Fälle von Leptospirose registriert. Das sind fünfmal mehr als in der ersten Hälfte des Jahres 2022. Seit Jahresanfang wurden 21 Fälle gemeldet. Epidemiologischen Untersuchungen zufolge kam es folgendermassen zu den Infektionen: bei Kontakt von beschädigten Hautstellen mit infizierten Gegenständen, Oberflächen (12 Fälle), durch Wasserkontakt (Schwimmen in Stauseen, Angeln) (8 Fälle) und beim Verzehr von infizierten Lebensmitteln (1 Fall).
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In den Malaria Flyers wurden die Weltkarte mit den aktualisierten Malaria Risikogebieten und den entsprechenden Präventionsempfehlungen eingefügt. Die Flyer sind im der Rubrik Malaria bei „Dokumente für Gesundheitsfachpersonen“ in der PRO Version von www.healthytravel.ch zu finden.
Die Einreisebestimmungen bezüglich Gelbfieberimpfung wurden bei Costa Rica aktualisiert.
Das Schweizerische Expertenkomitee hat die Empfehlungen zur Malariaprävention sowie die Malariakarten auf den Länderseiten aktualisiert.
Das Schweizerische Expertenkomitee hat die Polioimpfempfehlungen auf den Länderseiten aktualisiert. Bitte beachten Sie die Änderungen!
Die WHO Impfempfehlungen gegen Gelbfieber wurden auf den Länderseiten aktualisiert.
Die Covid-19 Impfung ist auf den Länderseiten neu unter «Impfungen für gewisse Reisende» aufgeführt.
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