Am 4. August 2025 gaben thailändische Regierungsbeamte bekannt, dass in fünf Provinzen Thailands – Chiang Mai, Bueng Kan, Loei, Nong Khai und Lamphun – Ausbrüche von Chikungunya festgestellt worden seien. Daten zur Anzahl der Fälle wurden nicht bereitgestellt.
Anhaltende starke Regenfälle und Überschwemmungen haben zu feuchten Bedingungen geführt, die die Vermehrung der Mückenarten Aedes aegypti und Ae. albopictus begünstigen, den Hauptüberträgern von Chikungunya.
Optimaler Mückenschutz rund um die Uhr, auch in Städten (auch gegen andere durch Mücken übertragene Krankheiten wie Zika und Dengue).
Zwei Impfstoffe gegen Chikungunya sind in Europa zugelassen, in der Schweiz jedoch noch nicht: Vimkunya® (virusähnlicher Partikelimpfstoff) und Ixchiq® (abgeschwächter Lebendimpfstoff). Das Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin bereitet derzeit eine Stellungnahme vor. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat Empfehlungen veröffentlicht, siehe LINK.
Bei Fieber:
- Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und nehmen Sie Paracetamol-Präparate ein. Bei Arthropathie können stärkere Schmerzmittel erforderlich sein.Vermeiden Sie die Einnahme von acetylsalicylsäurehaltigen Medikamenten (z. B. Aspirin®), da diese das Blutungsrisiko bei bestimmten Virusinfektionen erhöhen können. Setzen Sie jedoch acetylsalicylsäurehaltige Medikamente nicht ab, wenn diese bereits Teil Ihrer regulären Behandlung einer Grunderkrankung sind.