Unser Ziel
Gesund und sicher reisen – unser grosses Anliegen ist es, dass Sie Ihre Reise gesund geniessen können und sie somit zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Wir stehen Ihnen zur Seite, ob mit Informationen für eine optimale Reisevorbereitung, Impfempfehlungen, Karten, Hinweisen für den Erkrankungsfall und vieles mehr! Alle Informationen können individuell zusammengestellt und abgespeichert werden. Die Seite ist im Aufbau und wird laufend mit zusätzlichen Inhalten und Updates versehen.
Unsere Experten
Aktuelle News
Informieren Sie sich über die aktuellen reisemedizinischen News in Ihrem Reiseziel
Weltweit: Chikungunya-Risiko Update
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC hat am 16. April 2026 die Risikogebiete für Chikungunya aktualisiert (Kuba gilt nicht mehr als Ausbruchsland). Zudem hat die Schweizer Fachkommission für Reisemedizin das Risiko für Mauritius, Argentinien und Französisch-Guayana bewertet (rot = Änderungen gegenüber der letzten Aktualisierung vom 10. März 2026):
Mauritius: Chikungunya-Ausbruch
Die Chikungunya-Fälle in Mauritius nehmen deutlich zu: Seit Jahresbeginn wurden insgesamt 1’415 Infektionen registriert, im Schnitt etwa 40 bis 50 pro Tag.
Der derzeitige Ausbruch bedeutet ein Wiederauftreten der Chikungunya-Übertragung in Mauritius nach der Epidemie im Jahr 2025.
Argentinien, Französisch-Guayana, Suriname: Aktuelle Chikungunya-Virus Situation
Argentinien: Seit Februar 2026 wird ein starker Anstieg der Chikungunya-Aktivität gemeldet. Bis Ende März wurden landesweit rund 750 neue lokal übertragene Fälle bestätigt, dazu kommen mehr als 5’500 Verdachtsfälle, was einen deutlichen Anstieg über das durchschnittliche Niveau hinaus bedeutet. Die meisten Fälle konzentrieren sich auf die nordwestlichen Provinzen Salta, Tucumán und Jujuy.
Französisch-Guayana: Seit Ende Januar 2026 der erste Chikungunya-Fall festgestellt wurde, wurden 85 lokal erworbene Fälle gemeldet (+20 Fälle in den letzten vier Wochen).
Suriname: Zwischen dem 1. Januar und Mitte März wurden 2’579 Fälle der Chikungunya-Viruserkrankung gemeldet, von denen 1’354 bestätigt wurden. Seit Januar 2026 verzeichnete ein EU-Mitgliedstaat zudem einen deutlichen Anstieg der Nachweise des Chikungunya-Virus bei Rückkehrern aus Suriname und insbesondere aus Paramaribo.
Bolivien: Deutlicher Anstieg der Zika-Virus-Infektionen
Seit Jahresbeginn und bis zum 28. März 2026 hat Bolivien 1’168 Zika-Fälle gemeldet, was einen starken Anstieg gegenüber den 130 Fällen im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 darstellt. Diese Zahl nähert sich bereits der Gesamtzahl von 1’224 Fällen, die für das gesamte Jahr 2025 verzeichnet wurden.
Australien: Deutlicher Anstieg der Diphtherie-Fälle
Das Gesundheitsministerium von Westaustralien hat aufgrund von 34 in diesem Jahr gemeldeten Diphtherie-Fällen, von denen sich 29 auf die Region Kimberley konzentrieren, eine klinische Warnung herausgegeben. Dabei handelt es sich um eine offizielle Mitteilung an medizinisches Personal, besonders aufmerksam auf bestimmte Krankheitsfälle zu achten und diese frühzeitig zu erkennen und zu melden. Es wurden sowohl Haut- als auch Atemwegsinfektionen festgestellt – letztere erstmals seit über 50 Jahren.
Frankreich: Zika-Virus-Erkrankung nach einem Aufenthalt in Indonesien
Frankreich hat zwischen Juli 2025 und März 2026 insgesamt 11 Fälle des Zika-Virus gemeldet, die alle mit Reisen nach Indonesien in Verbindung standen. Die meisten Betroffenen hatten sich zuvor auf der Insel Bali oder auf den Nachbarinseln aufgehalten.
Alle Fälle wurden im Labor bestätigt, und in den Proben wurde eine asiatische Viruslinie nachgewiesen.
Trotz der stark zunehmenden Reisebewegungen zwischen Indonesien und Europa seit 2022 wurde in anderen Ländern der EU kein vergleichbarer Anstieg importierter Zika-Fälle beobachtet.
Weltweit: Aktuelles zur Mpox-Situation
Stand März 2026 breitet sich Mpox weltweit weiterhin aus – über alle bekannten Viruskladen hinweg. Besonders die Klade Ib wurde inzwischen erstmals auch in mehreren neuen Ländern nachgewiesen, darunter Argentinien, Ecuador, Österreich, Russland und Singapur. Zudem wurde in fünf europäischen Ländern – Österreich, Belgien, Portugal, Spanien und dem Vereinigten Königreich – eine Übertragung innerhalb der Bevölkerung festgestellt.
Auch in Madagaskar (Klade Ib) und Pakistan hält die Ausbreitung innerhalb der Bevölkerung weiter an.
Positiv ist, dass das Gesundheitsministerium der Demokratische Republik Kongo am 2. April 2026 das Ende der Mpox-Epidemie als nationalen Gesundheitsnotstand erklärt hat.
Gleichzeitig beobachten Fachleute neue Entwicklungen: Bei zwei Reisenden wurde ein rekombinanter Virusstamm aus den Kladen Ib und IIb entdeckt.
Laut der Weltgesundheitsorganisation gibt es Hinweise darauf, dass sich dieser Stamm bereits stärker verbreitet haben könnte als bisher bekannt.
Weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation regelmässig in ihren globalen Trendberichten.
Masern weltweit: Wachsende Gefahr für die öffentliche Gesundheit
Die Maserninfektionen bleiben weltweit auf hohem Niveau. Besonders viele Fälle werden derzeit aus Indonesien, den Vereinigten Staaten, Kanada, Bangladesch, Japan – insbesondere aus Tokio – sowie von den Philippinen gemeldet.
Auch in Mexiko, Guatemala, Kasachstan, Liberia, Jemen, dem Vereinigten Königreich – vor allem in Birmingham – sowie in Lettland bleibt die Zahl der Infektionen weiterhin erhöht.
Namibia: Malariafälle deutlich über dem Normalwert
In Namibia steigen die Malariafälle erneut deutlich an. In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 wurden rund 28’000 Erkrankungen gemeldet. Das fällt zwar in die übliche Hochsaison der Krankheit, liegt aber über dem, was normalerweise erwartet wird. Fachleute führen diesen Anstieg unter anderem auf günstige Umweltbedingungen für die Überträger-Mücken zurück.
Vor Reiseantritt
HealthyTravel Pro
HealthyTravel Pro für reisemedizinische Empfehlungen und Beratungen
- Inhalt verfasst vom Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin
- Empfohlen für Gesundheitsfachpersonen
- Regelmässig aktualisiert
- Zugang zu SOPs
- Detaillierte Karten
Aktualisierung von Empfehlungen
Informieren Sie sich über die neuesten inhaltlichen Anpassungen auf der WebsiteSchweizerischer Impfplan - Update 2026
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit hat den Schweizerischen Impfplan 2026 veröffentlicht und neue Empfehlungen für die Schweiz herausgegeben.
Polio Impfemfehlung - Südsudan
Die vorläufige Empfehlung der WHO zur Polioimpfung für Südsudan hat sich geändert.
Empfehlung zu Chikungunya - Aktualisierung
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat am 22. April 2026 die Liste der Gebiete aktualisiert, in denen ein Risiko für Chikungunya besteht.
Empfehlung zu Malaria Namibia – Aktualisierung
Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin hat das Gebiet in Namibia, in dem eine saisonale Chemoprophylaxe empfohlen wird, erweitert.
Länderliste Gelbfieber
Die „Länderliste für Gelbfieber“ (Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen) wurde aktualisiert und ist in der PRO-Version verfügbar -> Gelbfieber -> Dokumente für Fachleute
Polio - aktualisierte temporäre WHO Empfehlungen
Die Länderseiten wurden auf den neuesten Stand gebracht, um die aktualisierten Empfehlungen der WHO zur vorübergehenden Poliobekämpfung zu berücksichtigen.
Archive
Neue Empfehlung zur Chikungunya-Impfung
Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin hat die Empfehlungen zur Verwendung von Chikungunya Impfstoff für Französisch-Guayana herausgegeben.
