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Gesund und sicher reisen – unser grosses Anliegen ist es, dass Sie Ihre Reise gesund geniessen können und sie somit zu einem unvergesslichen Erlebnis wird! Wir stehen Ihnen zur Seite, ob mit Informationen für eine optimale Reisevorbereitung, Impfempfehlungen, Karten, Hinweisen für den Erkrankungsfall und vieles mehr! Alle Informationen können individuell zusammengestellt und abgespeichert werden. Die Seite ist im Aufbau und wird laufend mit zusätzlichen Inhalten und Updates versehen.
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Aktuelle News
Informieren Sie sich über die aktuellen reisemedizinischen News in Ihrem Reiseziel
Kap Verde: Shigellose und andere Magen-Darm-Infektionen bei Reisenden
Zwischen September 2022 und März 2026 wurden bei Reisenden, die von den Kapverden in Länder der EU/des EWR, ins Vereinigte Königreich sowie in die USA zurückkehrten, über 1’000 bestätigte und vermutete Fälle von Shigellose und anderen Magen-Darm-Infektionen, darunter Salmonellose, registriert. Es werden weiterhin neue Fälle gemeldet.
Die meisten Erkrankungen standen im Zusammenhang mit einer Hotelkette in Santa Maria auf der Insel Sal. Die genaue Infektionsquelle ist bislang unklar; vermutlich erfolgte die Übertragung über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser, wobei auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung nicht ausgeschlossen werden kann.
Trinidad und Tobago: Gelbfiebervirus bei Roten Brüllaffen nachgewiesen
Am 24. März 2026 wurde in Trinidad bei einem verstorbenen roten Brüllaffen das Gelbfiebervirus nachgewiesen. Humane Fälle wurde bisher nicht gemeldet.
Malediven: Dengue-Fälle bei Europa-Rückkehrern
Seit 2025 verzeichnen die EU-/EWR-Länder einen Anstieg von Dengue-Fällen bei Reisenden, die von den Malediven zurückkehren. Der ansteigende Trend setzt sich auch im Jahr 2026 fort: Seit Jahresbeginn wurden 46 importierte Fälle gemeldet. Diese Entwicklung spiegelt den deutlichen Anstieg der Dengue-Fälle auf den Malediven selbst wider: Im Januar 2026 wurden dort 631 lokale Fälle registriert, deutlich mehr als im Januar 2025 (72 Fälle).
Deutschland: Multiresistente Gonorrhö bei Asien-Rückkehrern
Im Jahr 2025 meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) fünf Gonorrhö-Fälle im Zusammenhang mit Reisen nach Asien, bei denen die Erreger eine Multiresistenz au Antibiotika aufweisen. Bei den Fällen handelte es sich um Männer im Alter von 23 bis 50 Jahren, die an einer symptomatischen Harnwegsinfektion litten. Vier Infektionen wurden wahrscheinlich durch heterosexuelle Kontakte in Thailand erworben, ein Fall in China. Zwei Patienten gaben an, Kontakt zu einer Sexarbeiterin im Ausland gehabt zu haben.
Italien: Hepatitis-A-Ausbruch in Kampanien
Seit Jahresbeginn und bis zum 20. März 2026 wurden in der italienischen Region Kampanien mindestens 154 Fälle von Hepatitis A (+21 Fälle innerhalb von 24 Stunden) registriert. Über 50 Patienten mussten bereits hospitalisiert werden.
Es wird vermutet, dass der Anstieg der Fallzahlen mit einer Kontamination von Muscheln zusammenhängt.
Als Reaktion darauf erliess der Bürgermeister von Neapel eine Notverordnung, die den Verzehr von rohen Schalentieren und verwandten Weichtieren in allen öffentlichen Einrichtungen verbietet.
England: Ausbruch von Meningokokken-Erkrankungen, Update
Bis zum 24. März 2026 wurden im Kent County insgesamt 23 Fälle einer invasiven Meningokokken-Erkrankung (IMD) gemeldet, darunter zwei Todesfälle. Der früheste bekannte Erkrankungsbeginn war am 9. März, der letzte am 16. März 2026.
Alle Betroffenen sind junge Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren. Bei der Mehrheit der Fälle (20) konnte ein epidemiologischer Zusammenhang mit einem Club in Canterbury im Kent County festgestellt werden. Die drei übrigen Fälle hatten den Club nach eigenen Angaben nicht besucht; sie sind jedoch Studierende der Universität Kent, leben in Studentenwohnheimen, und in einem Fall bestand Kontakt zu Personen mit Clubbesuch. Zudem wurde ein bestätigter Fall in Frankreich bei einer Person gemeldet, die ebenfalls die Universität Kent besucht hat.
Laboruntersuchungen bestätigten bei allen 20 untersuchten Fällen den Erreger Meningokokken der Serogruppe B.
Bis zum 20. März 2026 wurden im Rahmen erweiterter Eindämmungsmassnahmen rund 4’500 Dosen des MenB-Impfstoffs verabreicht sowie mehr als 10’500 Personen eine Antibiotikaprophylaxe verabreicht.
Afrika, Meningitisgürtel: Meningitis-Warnungen und Epidemien
Laut WHO haben zwischen dem 23. Februar und 8. März 2026 insgesamt 18 von 26 Ländern des erweiterten Netzwerks zur Meningitisüberwachung ihre epidemiologischen Daten zu Meningitis übermittelt.
Epidemien:
- Zentralafrikanische Republik: Region 3
- Tschad: Provinz Tanjile (Distrikt Guidari)
- Niger: Region Niamey (Distrikt Niamey 1)
Warnmeldungen:
- Burkina Faso: Region Sourou
- Zentralafrikanische Republik: Region 3
- Tschad: Provinz Tanjile (Distrikt Lai)
- D.R. Kongo: Provinz Kongo Central, Provinz Sud-Ubangi, Provinz Lomami, Provinz Haut-Lomami
- Ghana: Region Nordost, Region Upper West
- Niger: Region Niamey (Distrikt Niamey 3), Region Agadez (Distrikt Bilma)
- Togo: Region Kara
Informationen zu früheren Epidemien und Warnmeldungen finden Sie unter www.healthytravel.ch.
Saisonale Meningitis-Epidemien kommen in Subsahara-Afrika vor allem während der Trockenzeit vor, welche in der Regel zwischen Dezember bis Juni ist. Mit Beginn der Regenzeit nehmen sie rasch ab. Im Allgemeinen sind die Serogruppen der Meningokokken A, C, W und X für diese Ausbrüche verantwortlich. In den letzten Jahren wurden v. a. auch Meningitisfälle mit Pneumokokken beobachtet.
Die Krankheit verbreitet sich durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch. Falls Symptome (hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und Nackensteife) auftreten, sollte sofort ein Arzt konsultiert und mit einer Antibiotikatherapie begonnen werden, da die Krankheit innert Stunden zu lebensbedrohlichen Zuständen führen kann.
Als Prophylaxe steht für Erwachsene und Kinder über 1 Jahr eine Impfung gegen die wichtigsten Meningitisstämme zu Verfügung.
Namibia: Anstieg der Malariafälle – Update
Namibia verzeichnet Anfang 2026 einen deutlichen Anstieg der Malariafälle: Seit dem 1.1.2026 wurden mehr als 11’300 Fälle – davon 73 % lokal erworben – sowie 21 Todesfälle gemeldet. Der Anteil von 27 % importierter Fälle zeugt von einer hohen grenzüberschreitenden Bevölkerungsmobilität an der Nordgrenze. In den zentralen und nordwestlichen Regionen tritt die Krankheit hauptsächlich zu bestimmten Jahreszeiten auf, während sie in den nordöstlichen Regionen das ganze Jahr über vorkommt, aber zu bestimmten Zeiten besonders stark zunimmt. Die erhöhte Übertragung scheint mit den günstigen Bedingungen nach der Regenzeit zusammenzuhängen.
Südamerika: Anhaltende Gelbfieberübertragung, auch ausserhalb bekannter Risikogebiete
Laut einem Bericht der PAHO (Panamerikanische Gesundheitsorganisation) vom 13. März 2026 gab es im Jahr 2025 in sieben Ländern Amerikas insgesamt 346 bestätigte Gelbfieberfälle und 143 Todesfälle. Besonders viele Fälle wurden in Brasilien, Kolumbien und Peru gemeldet.
In den ersten sieben Wochen des Jahres 2026 wurden bereits 34 neue Fälle und 15 Todesfälle in Bolivien, Kolumbien, Peru und Venezuela registriert. Die PAHO stellte fest, dass der sylvatische Übertragungszyklus des Gelbfiebers, an dem Mücken als Vektoren und Affen als Wirte beteiligt sind, in der Region immer wieder auftritt. Neu ist jedoch, dass zuletzt Fälle in Gebieten aufgetreten sind, in denen es lange keine Übertragung gab, zum Beispiel im brasilianischen Bundesstaat São Paulo und im kolumbianischen Departement Tolima. Die meisten Erkrankten waren nicht gegen Gelbfieber geimpft.
2025 war das Jahr mit den höchsten Fallzahlen seit den grossen Ausbrüchen 2017/2018. Die Sterblichkeitsrate lag bei etwa 41 %, was die Schwere der Krankheit zeigt. Die PAHO empfiehlt daher, dass in gefährdeten Bevölkerungsgruppen mindestens 95 % der Menschen geimpft sein sollten, um Ausbrüche zu verhindern.
Vor Reiseantritt
HealthyTravel Pro
HealthyTravel Pro für reisemedizinische Empfehlungen und Beratungen
- Inhalt verfasst vom Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin
- Empfohlen für Gesundheitsfachpersonen
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Aktualisierung von Empfehlungen
Informieren Sie sich über die neuesten inhaltlichen Anpassungen auf der WebsiteSchweizerischer Impfplan - Update 2026
Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit hat den Schweizerischen Impfplan 2026 veröffentlicht und neue Empfehlungen für die Schweiz herausgegeben.
Polio Impfemfehlung - Nigeria
Die vorläufige Empfehlung der WHO zur Polioimpfung für Nigeria hat sich geändert.
Empfehlung zu Chikungunya - Aktualisierung
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat am 10. März 2026 die Liste der Gebiete aktualisiert, in denen ein Risiko für Chikungunya besteht.
Venezuela - Empfehlung zur Impfung gegen Gelbfieber
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird Reisenden in alle Regionen Venezuelas dringend empfohlen.
Empfehlung zu Malaria Namibia – Aktualisierung
Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin hat das Gebiet in Namibia, in dem eine saisonale Chemoprophylaxe empfohlen wird, erweitert.
Einreisebestimmungen zu Gelbfieber – Aktualisierung
Die Einreisebestimmungen zu Gelbfieber wurden für Jordanien und Ägypten aktualisiert.
Länderliste Gelbfieber
Die „Länderliste für Gelbfieber“ (Impfempfehlungen und Einreisebestimmungen) wurde aktualisiert und ist in der PRO-Version verfügbar -> Gelbfieber -> Dokumente für Fachleute
Polio - aktualisierte temporäre WHO Empfehlungen
Die Länderseiten wurden auf den neuesten Stand gebracht, um die aktualisierten Empfehlungen der WHO zur vorübergehenden Poliobekämpfung zu berücksichtigen.
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