Im Jahr 2026 ist die Zahl der Dengue-Fälle in Ecuador (38'607) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Besonders betroffen sind die Provinzen Manabí, Guayas und Los Ríos. Auch auf den Galápagos-Inseln werden Fälle gemeldet.
Obwohl weniger Todesfälle verzeichnet wurden, breitet sich das Virus weiterhin aus. Die Bekämpfung der Mücken, eine frühzeitige medizinische Versorgung und die Beachtung von Warnzeichen bleiben wichtig, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.
Vorbeugung: Optimaler Schutz vor Mücken rund um die Uhr, auch vor anderen durch Mücken übertragenen Krankheiten.
Impfung: Das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin (ECMV) empfiehlt die Impfung mit Qdenga® nur für Reisende ab 4 Jahren, die bereits an Dengue erkrankt waren; siehe EKRM-Stellungnahme.
Bei Fieber:
- Malaria sollte ausgeschlossen werden
- Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und nehmen Sie Paracetamol ein, um die Symptome zu lindern.
- Vermeiden Sie die Einnahme von acetylsalicylsäurehaltigen Medikamenten (z. B. Aspirin®), da diese bei einer Dengue-Infektion das Blutungsrisiko erhöhen können. Setzen Sie acetylsalicylsäurehaltige Medikamente jedoch nicht ab, wenn diese bereits Teil Ihrer regulären Behandlung einer Grunderkrankung sind.
