Am 17. September 2026 meldete das costa-ricanische Gesundheitsministerium einen Chikungunya-Ausbruch im dicht besiedelten Stadtteil Pavas in der Provinz San José. Es wurden 12 bestätigte und 3 wahrscheinliche Fälle gemeldet. Todesfälle gab es bisher nicht.
Der Ausbruch wurde zunächst mit Reisenden aus Nicaragua in Verbindung gebracht. Anschliessend wurde eine lokale Übertragung in fünf Bereichen von Pavas festgestellt.
Ein weiterer Chikungunya-Ausbruch in Playa Langosta in der Provinz Guanacaste ist weiterhin aktiv. Seit Jahresbeginn 2026 wurden in Costa Rica insgesamt 367 Chikungunya-Fälle gemeldet.
Zusätzlich zu einem konsequenten Mückenschutz rund um die Uhr wird eine Impfung gegen Chikungunya (Vimkunya®) für Aufenthalte in der nordwestlichen Region (Ausbruchsgebiet gemäss CDC) empfohlen. Für Aufenthalte in der Provinz San José (Gebiet mit erhöhtem Risiko) kann die Impfung ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Bei Fieber: Malaria ausschliessen, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und Paracetamol einnehmen.
