Bis zum 29. Mai 2026 wurden auf Mayotte insgesamt 197 Malariafälle registriert. Davon wurden 71 Fälle vor Ort übertragen, das heisst, die Betroffenen haben sich auf Mayotte angesteckt. Weitere 109 Fälle wurden aus anderen Regionen eingeschleppt, überwiegend von den Komoren. Bei 17 Fällen konnte die Herkunft der Infektion nicht eindeutig geklärt werden.
Die meisten Erkrankungen wurden durch den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum verursacht, der für
besonders schwere Krankheitsverläufe verantwortlich sein kann.
Im Vergleich zum April 2026 ist die Zahl der Fälle deutlich gestiegen. Vor allem die zunehmende Übertragung auf Mayotte selbst gilt als besorgniserregend und erschwert die Bemühungen, Malaria auf der Insel langfristig zu beseitigen.
Optimaler Mückenschutz rund um die Uhr (in der Dämmerung und nachts gegen Malaria, tagsüber gegen Dengue-Fieber, Chikungunya und andere Arboviren).
Bei Fieber sollte Malaria stets durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen werden.
