Am 27. Mai 2026 bestätigte Italien einen Tollwutfall bei einem Hund in Vittorio Veneto in der Provinz Treviso (Region Venetien). Die Ermittlungen ergaben, dass der Hund im Dezember 2025 nach einer Urlaubsreise eines Familienmitglieds nach Marokko illegal nach Italien eingeführt worden war.
Dies ist der erste gemeldete Tollwutfall in Nordostitalien seit etwa 15 Jahren und hat in Vittorio Veneto zu verstärkten Massnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der Veterinärkontrolle geführt, darunter eine Tollwut-Postexpositionsprophylaxe (PEP) für 32 Personen.
Der Vorfall macht deutlich, dass die illegale Einfuhr von Haustieren aus tollwutendemischen Ländern nach wie vor ein erhebliches Risiko für die Einschleppung von Tollwut in tollwutfreie Gebiete darstellt.
