Ein Tollwutausbruch in der Stadt Maun in Botswana hat seit Februar 2026 zum Tod von vier Kindern geführt, darunter ein kürzlich aufgetretener Todesfall bei einem vierjährigen Mädchen, das von einem Hund gebissen wurde. Die Behörden melden einen kritischen Mangel an Tollwutimpfstoffen.
Der Kontakt mit potenziell tollwütigen Tieren ist häufig, insbesondere auf Reisen. Tollwut kann verhindert werden!
Vorbeugung:
- Vermeiden Sie generell den Kontakt mit Tieren und füttern Sie diese nicht!
- Aufgrund des weltweiten Mangels an Tollwut-Immunglobulinen – die für nicht geimpfte Personen nach einem möglichen Kontakt mit Tollwut entscheidend sind – empfiehlt das Schweizerische Expertenkomitee für Reisemedizin einen grosszügigeren Ansatz bei der Empfehlung einer Tollwutimpfung vor Reisen. Eine Tollwutimpfung (Präxepositionsprophylaxe = 2 Dosen vor Reisen) sollten alle Reisende als eine einmalige Investition im Leben betrachten!
Verhalten nach Kontakt: Nach einem Tierbiss/Kratzer: Waschen Sie die Wunde sofort 15 Minuten lang mit Wasser und Seife, desinfizieren Sie sie anschliessend und suchen Sie in jedem Fall so schnell wie möglich eine medizinische Einrichtung auf, um sich impfen zu lassen!
