In der Dominikanischen Republik nehmen die Fälle von Leptospirose derzeit deutlich zu. Bis Mitte April 2026 wurden 74 Infektionen bestätigt, vier Menschen starben daran. Besonders betroffen sind Provinzen rund um Santo Domingo und Santiago.
Als Hauptursache gelten starke Regenfälle und Überschwemmungen. Dadurch steigt das Risiko, mit Wasser oder Schlamm in Kontakt zu kommen, die durch Rattenurin verunreinigt sind. Die Erreger gelangen meist über kleine Hautverletzungen oder Schleimhäute in den Körper.
Leptospirose beginnt mit Fieber sowie Kopf-, Rücken- und Wadenschmerzen, häufig begleitet von Übelkeit und Erbrechen. In schweren Fällen kann es zu Hirnhautentzündung, Organversagen oder einer Blutvergiftung kommen.
Das Risiko für Reisende ist gering. Tragen Sie wasserdichte Schutzkleidung und Stiefel, wenn Sie durch Wasser waten, und decken Sie Schnittwunden oder Kratzer mit wasserfesten Pflastern ab. Eine Impfung für Reisende ist nicht verfügbar.
