Argentinien: Seit Februar 2026 wird ein starker Anstieg der Chikungunya-Aktivität gemeldet. Bis Ende März wurden landesweit rund 750 neue lokal übertragene Fälle bestätigt, dazu kommen mehr als 5’500 Verdachtsfälle, was einen deutlichen Anstieg über das durchschnittliche Niveau hinaus bedeutet. Die meisten Fälle konzentrieren sich auf die nordwestlichen Provinzen Salta, Tucumán und Jujuy.
Französisch-Guayana: Seit Ende Januar 2026 der erste Chikungunya-Fall festgestellt wurde, wurden 85 lokal erworbene Fälle gemeldet (+20 Fälle in den letzten vier Wochen).
Suriname: Zwischen dem 1. Januar und Mitte März wurden 2’579 Fälle der Chikungunya-Viruserkrankung gemeldet, von denen 1’354 bestätigt wurden. Seit Januar 2026 verzeichnete ein EU-Mitgliedstaat zudem einen deutlichen Anstieg der Nachweise des Chikungunya-Virus bei Rückkehrern aus Suriname und insbesondere aus Paramaribo.
Suriname gilt als Land, in dem derzeit ein Chikungunya-Ausbruch herrscht; für Argentinien und Französisch-Guayana ist von einer erhöhten Übertragungsgefahr auszugehen.
Optimaler Mückenschutz rund um die Uhr, auch in Städten – das schützt Sie zudem vor anderen durch Mücken übertragenen Krankheiten.
Eine Impfung gegen Chikungunya wird für Aufenthalte in Suriname empfohlen, für Argentinien und Französisch-Guayana kann sie in Betracht gezogen werden. Die Impfung gegen Chikungunya ist in der Schweiz nicht zugelassen. Impfempfehlungen finden Sie in der ECTM-Stellungnahme.
Bei Fieber:
- Lassen Sie sich testen, um Malaria auszuschliessen.
- Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und nehmen Sie Paracetamol-Präparate ein.
