Äthiopien hat am 26. Januar 2026 offiziell erklärt, dass der erste Ausbruch der Marburg-Virus-Erkrankung im Land beendet ist. Zuvor gab es 42 Tage lang keine neuen bestätigten Krankheitsfälle.
Der Ausbruch begann am 14. November 2025. Insgesamt wurden 14 Menschen sicher mit dem Virus infiziert, neun von ihnen starben. Zusätzlich gab es fünf weitere Todesfälle, bei denen man stark vermutete, dass ebenfalls das Marburg-Virus die Ursache war.
Betroffen waren vier Gebiete im Süden des Landes: Jinka, Malle, Arba Minch und Hawassa.
Die Ausbreitung der Krankheit konnte gestoppt werden, weil die Behörden schnell reagierten:
- Erkrankte und ihre Kontaktpersonen wurden genau überwacht
- Infektionsketten wurden nachverfolgt
- Die Bevölkerung wurde informiert
- Grenzkontrollen wurden verstärkt
Ausserdem half der frühe Einsatz noch nicht allgemein zugelassener Impfstoffe und Medikamente, die speziell gegen das Virus entwickelt wurden.
