Zwei deutsche Reisende entwickelten nach unabhängigen Reisen auf die Seychellen (Mahé und La Digue) im Januar 2026 eine im Labor bestätigte Infektion mit dem Chikungunya-Virus.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der Seychellen nehmen die Chikungunya-Fälle seit Mitte Dezember 2025 landesweit zu. Die Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, schafft günstige Bedingungen für die Vermehrung von Mücken.
Schon im Juni und Juli 2025 wurden bei Reisenden nach einem Aufenthalt auf den Seychellen Chikungunya-Fälle festgestellt.
Die Seychellen sind derzeit nicht als Gebiet mit einem Chikungunya-Ausbruch durch die US-Gesundheitsbehörde CDC gelistet. Die Entdeckung von zwei unabhängigen Fällen im Zusammenhang mit Reisen aus den Seychellen innerhalb von acht Tagen deutet jedoch auf eine aktive lokale Übertragung hin.
Prävention: Optimaler Mückenschutz rund um die Uhr, auch in Städten. Dies schützt Sie auch vor anderen durch Mücken übertragenen Krankheiten. Eine Impfung gegen Chikungunya ist in der Schweiz nicht zugelassen.
Impfempfehlungen finden Sie in der Stellungnahme der EKRM.
