Medien berichten, dass die Gesundheitsbehörden der Provinz Cochabamba nach einem aktiven Chikungunya-Ausbruch eine Warnung herausgegeben haben. Der Leiter der Epidemiologie bestätigte 100 Fälle, davon 81 lokal erworben, sowie 40 Verdachtsfälle, die noch untersucht werden. Die meisten Erkrankungen treten in den Gemeinden Entre Ríos, Villa Tunari und Puerto Villarroel auf. Die Behörden warnen vor einer weiteren Ausbreitung des Virus in der Region.
Laut dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten wurden Chikungunya-Fälle in sechs von neun Provinzen gemeldet, am stärksten betroffen ist Santa Cruz.
Prävention: Optimaler Mückenschutz rund um die Uhr, auch in Städten (auch gegen andere durch Mücken übertragene Krankheiten).
In Europa sind zwei Chikungunya-Impfstoffe zugelassen: Vimkunya® (virusähnlicher Partikelimpfstoff, zugelassen im Jahr 2025) und Ixchiq® (abgeschwächter Lebendimpfstoff, zugelassen im Juli 2024).
Beide Impfstoffe sind in der Schweiz nicht zugelassen; ihre Verwendung in der Schweiz darf daher nur off-label erfolgen. Es wird empfohlen, einen Reise- oder Tropenmediziner zu konsultieren. Einige EKRM Zentren für Reisemedizin (LINK) haben den Chikungunya – Impfstoff vorrätig.
