In Côte d’Ivoire wurden in den ersten 34 Wochen des Jahres 14 bestätigte Gelbfieberfälle und zwei Todesfälle gemeldet. Die Fälle traten in acht Gesundheitsbezirken auf: Doropo, Téhini, Agboville, Bouna, Danané, Jacqueville, San Pedro und Toulepleu.
Besonders häufig erkrankten ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene zwischen 15 und 39 Jahren. In den Wochen 32–34 wurden wieder mehr Fälle festgestellt.
Die Impfquote gegen Gelbfieber ist in einigen Regionen zu niedrig. Mehrere betroffene Gebiete liegen zudem an den Grenzen zu Burkina Faso, Ghana, Liberia und Guinea. Die zusammenhängenden Waldgebiete und die hohe Mobilität der Bevölkerung, unter anderem durch den handwerklichen Goldabbau, könnten eine grenzüberschreitende Ausbreitung begünstigen.
Auch in Ghana wurden bestätigte Gelbfieberfälle gemeldet, sodass eine grenzüberschreitende Ausbreitung möglich ist.
