Medizinische Empfehlungen

für Reisende

Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin
Vor Reiseantritt

Vor Reiseantritt

Allgemein

  • Haben Sie die länderspezifischen Einreisebestimmungen überprüft, wie etwa Visum, Pflichtversicherungen, COVID-Tests, Impfungen?
  • Haben Sie eine geeignete Reisekrankenversicherung?
  • Haben Sie Kopien Ihres Reisepasses und Ihrer Tickets dabei?
  • Haben Sie medizinische Kontaktdaten und wichtige Telefonnummern dabei, wie z.B. die von Familie, Hausarzt, Krankenversicherung, Reiseversicherung, Kreditkarteninstitut?
  • Haben Sie Kleidung eingepackt, die für das Zielland angemessen ist? Haben Sie dabei an kulturelle, religiöse, klimatische und geographische (z. B. Höhenlage) Aspekte gedacht?
  • Wenn Sie mit Ihrem eigenen Auto verreisen – oder ein Auto mieten wollen – sorgen Sie dafür, dass Sie einen ausreichenden Versicherungsschutz, einen internationalen Führerschein und eine Fahrzeugausstattung gemäß den örtlichen Vorschriften haben.

Gesundheitsprävention

  • Vereinbaren Sie mindestens 6 - 8 Wochen vor Ihrer Abreise einen Termin bei einem/r Arzt/Ärztin spezialisiert auf Tropen- und Reisemedizin.
  • Holen Sie sich ein COVID-19-Zertifikat, falls dieses von einem der Länder, in die Sie reisen, gefordert wird.
  • Sind Ihnen häufig vorkommende Krankheiten, Gesundheitsrisiken sowie die für Ihr Zielland empfohlenen oder obligatorische Impfungen bekannt?
  • Haben Sie an Schutzmaßnahmen gegen Insektenstiche gedacht (z. B. Moskitonetz, Repellentien)?
  • Sind Sie über die häufigsten Gifttiere im Reisezielland informiert?
  • Haben Sie eine geeignete Sonnencreme, eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung?
  • Lassen Sie sich im Vorfeld von Ihrem Hausarzt untersuchen, wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden.
  • Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, holen Sie sich für den Krankheitsfall lokale Kontaktdaten (z. B. für Krankenhäuser).
  • Denken Sie auch an geschützten Geschlechtsverkehr und nehmen Sie Kondome mit, da diese in Ihrem Zielland möglicherweise nur schwer erhältlich oder von schlechter Qualität sein können.
  • Lassen Sie sich vor längeren Reisen zahnärztlich untersuchen.

Medikamente

  • Haben Sie eine ausreichende Menge an Medikamenten dabei, die Sie einnehmen müssen (vorzugsweise in einem wasserdichten Behälter)?
  • Haben Sie ein Notfallset mit wichtigen Medikamenten und Erste-Hilfe-Material?
  • Besorgen Sie sich gegebenenfalls ein ärztliches Attest für Medikamente und Spritzen, die Sie mit sich führen.

Under construction

Durch Impfungen sind Sie gegen zahlreiche ansteckende Krankheiten gut gewappnet. Sie können sich beim Hausarzt, beim Tropenarzt oder in einem Impfzentrum impfen lassen. Einzig die Gelbfieberimpfung wird nur in Impfzentren und bei bestimmten Impfärzten durchgeführt. 


Die Indikationen für Impfungen bei Auslandreisen richten sich nach:

  • Den Einreise-Vorschriften (Gelbfieber- und Meningokokken Meningitis Impfung)
  • Reise- und umgebungsspezifische Aspekte: Reiseziel, die epidemiologische Lage an den Reisezielen, Aufenthaltsdauer, Reisestil (Trekking, Übernachtungen bei Einheimischen oder Fünfsternhotel), Stadt- oder Landaufenthalt und die bis zur Abreise verfügbare Zeit (geplante oder Last-Minute-Reise).
  • Persönliche Kriterien: Impfanamnese (Unverträglichkeiten, usw), Alter, Schwangerschaft, Allergien, Gesundheitszustand, chronische Krankheiten, aktuelle Medikation, Immunschwäche, usw.

Rechtzeitig impfen
Gewisse Impfungen benötigen mehrere Impfdosen zu einem genügenden Schutz. Man sollte sie am besten 6 bis 8 Wochen vor der Abreise einplanen. 

Aber auch wenn Sie sich für eine Last-Minute Reise entscheiden, sollten Sie vorher noch einen Arzt aufsuchen. Eine Auffrischimpfung gibt sehr rasch einen genügenden Schutz und es existieren beschleunigte Impfschemata. Man kann mehrere Impfungen gleichzeitig vornehmen. 

Bringen Sie ausser ihrem Impfausweis auch eine Aufstellung der Medikamente, die Sie regelmässig einnehmen, mit.

Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie folgende Probleme haben:

  • Allergien
  • Heftige Reaktion auf eine Impfung
  • Schwangerschaft
  • Chronische Krankheiten, Krebs
  • Dauerbehandlungen mit Blutverdünnern§ Behandlungen, die eine Auswirkung aufs Immunsystem haben: Kortison, Chemotherapie usw.
  • eine HIV-Infektion/AIDSFalls Sie eines der obengenannten Probleme betrifft, können gewisse Impfungen kontraindiziert sein oder nur mit Vorsicht angewendet werden.

Bei Fieber sollten Impfungen vertagt werden.


Für weitere Informationen:

  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG): Informationen rund ums Impfen
  • Infovac: www.infovac.ch 

Fragen / Antworten 

  • Ist es möglich mehrere Impfungen gleichzeitig zu machen ?
    Ja, man kann mehrere Impfungen gleichzeitig an verschiedenen Einstichstellen am (an den) Arm(en) vornehmen.


  • Kann man Impfungen ins Gesäss injizieren ?
    Nein, keine Impfung wird ins Gesäss injiziert; bei Erwachsenen werden die Impfungen am Arm vorgenommen.


  • Kann man alle Impfungen in einer gleichen Spritze mischen und sie dann injizieren ?
    Nein, jede Impfung muss separat vorgenommen weden; es gibt jedoch einzelne Impfungen die vom Hersteller bereits kombiniert wurden wie zum Beispiel Diphterie/Tetanus oder Hepatitis A + B.


  • Ich habe Schnupfen / Husten / Grippe, kann ich trotzdem geimpft werden ?
    Ja, trotz Schnupfen, Husten opder Grippe kann man geimpft werden; falls man jedoch 38° Fieber oder mehr hat, ist es besser, die Impfung zu verschieben.

  • Ein optimaler Insektenschutz ist für die Vorbeugung vieler Krankheiten unerlässlich.
  • Dieser besteht aus Repellentien, Kleidung, die mit Insektenschutzmitteln imprägniert ist und Vorsichtsmaßnahmen während der Schlafenszeit. 
  • Maßnahmen gegen Insektenstiche sollten in den meisten Gebieten zu jeder Tages- und Nachtzeit ergriffen werden.
  • Dieses Merkblatt enthält wichtige Informationen zu verschiedenen Massnahmen zum Schutz vor Insektenstichen.
  • Zur optimalen Reisevorbereitung empfehlen wir Ihnen, diese Informationen sorgfältig zu lesen.

  • Dieses Informationsblatt enthält wichtige Informationen zu verschiedenen Maßnahmen zum Schutz vor Insektenstichen.
  • Für eine optimale Reisevorbereitung empfehlen wir Ihnen, diese Informationen sorgfältig zu lesen und das Informationsblatt auf Ihre Reise mitzunehmen.

  • Informieren Sie sich über Stechmücken und weitere für Ihr Reiseziel relevante Insekten, und auch darüber, wann diese aktiv sind und zustechen bzw. zubeißen.
  • Wenden Sie auf unbedeckter Haut Insektenschutzmittel (sogenannte Repellentien) gemäß den entsprechenden Produkthinweisen an.
  • Verwenden Sie das Produkt entsprechend der Anweisungen mehrfach, um ausreichend Schutz zu gewährleisten.
  • Tragen Sie lange Kleidung, Socken und Schuhe.
  • Besprühen oder imprägnieren Sie Ihre Kleidung mit Insektiziden.
  • Schlafen Sie unter einem imprägnierten Moskitonetz oder in einem Raum mit Klimaanlage.
  • Die folgenden Methoden funktionieren NICHT: Essen von Knoblauch, Auftragen von Parfüm, Thiamin (Vitamin B1), Ultraschallgeräte, elektronische Mückenabwehr (Stromausfälle!), mobile Apps, Alkohol, Hefeextrakt.

Wenn Sie auf Reisen gesund bleiben wollen, ist es wichtig, dass Sie sich gegen Insektenstiche und Zecken schützen. Vor allem Stechmücken übertragen oft Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber, Gelbfieber und Zika-Fieber. Zecken können Borreliose (Lymekrankheit), FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder das Afrikanische Zeckenbissfieber übertragen. Sandmücken übertragen Leishmaniose und Tsetsefliegen die Afrikanische Schlafkrankheit. Gegen einige dieser Krankheiten gibt es Impfungen oder die Möglichkeit der Chemoprophylaxe (vorbeugende Medikation). Bei vielen besteht der einzige mögliche Schutz jedoch darin, Insektenstiche bzw. -bisse zu verhindern. Krankheiten, die durch Stechmücken verursacht werden, sind in vielen tropischen Gegenden weit verbreitet. Da die verschiedenen Arten von Stechmücken zu verschiedenen Tages- (Aedes/Stegomyia) und/oder Nachtzeiten (Anopheles) aktiv sind, wird Reisenden empfohlen, rund um die Uhr für Schutz vor Mückenstichen zu sorgen. Die Hauptaspekte beim Mückenschutz sind:

  • Verwendung von Insektenschutzmitteln (Repellentien): Dies sind Mittel, die auf die Haut aufgetragen werden, um Stechmücken und andere Insekten fernzuhalten oder abzuwehren. Sie wirken chemisch gegen Stoffe auf der menschlichen Haut, die Insekten normalerweise anlocken, und reduzieren so die Attraktivität des Reisenden für Mücken und Insekten. Die am meisten verwendeten Repellentien enthalten DEET (mindestens 20 – 30 %, maximal 50 %). Studien haben gezeigt, dass DEET von allen Personengruppen (inkl. Kleinkinder (älter als 2 Monate), Kindern und schwangeren Frauen) gut vertragen wird, wenn das Mittel gemäß der Produkthinweise angewendet wird. Andere empfohlene Insektenschutzmittel sind Icaridin, Eukalyptus-Citriodiol und IR3535. Die Insektenschutzmittel unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit und in der Dauer des Schutzes. Einige Produkte enthalten eine Kombination verschiedener Repellentien.
  • Kleidung: Tragen Sie langärmelige Kleidung, Schuhe und Socken.
  • Imprägnierung von Textilien (Kleidung, Moskitonetze) mit Insektiziden: Insektizide (wie z. B. Permethrin) sind Mittel, mit denen Insekten getötet oder „ausgeschaltet“ werden.
  • Als Kombinationsstrategie wird empfohlen, sowohl Insektenschutzmittel (Repellentien) auf die Haut aufzutragen, als auch Textilen mit Insektiziden zu imprägnieren/einzusprühen.
  • Insektizide können außerdem im Raum verteilt werden, und zwar mit Hilfe von Sprays oder durch Geräte, die das Insektizid freisetzen. Brennbare Mückenspiralen sollten nur in Außenbereichen verwendet werden.
  • Aufenthalt in abgeschirmten und/oder klimatisierten Räumen mit geschlossenen Fenstern.
  • Schlafen unter imprägnierten Moskitonetzen.

Die meisten Reisenden verwenden eine viel geringere Menge der Repellentien als für einen ausreichenden Schutz empfohlen wird, wodurch die Wirkung abnimmt. Insektenschutzmittel müssen regelmäßig aufgetragen werden, besonders nach dem Schwimmen oder bei heißen, feuchten Wetterbedingungen, in denen man leicht ins Schwitzen kommt. Wenn Sie Repellentien tagsüber verwenden, sollten Sie Sonnencreme bereits 15 Minuten vor dem Insektenschutzmittel auftragen. Es wird empfohlen, eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30 – 50 zu nutzen, um die durch DEET verursachte Reduktion des LSF zu kompensieren.

Die verschiedenen Repellentien (DEET, Icaridin, ätherische Öle wie Citriodiol) unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit gegen verschiedene Überträger; gegen Zecken wirken sie weniger gut. Den Schutz gegen Zecken können Sie um ein Vielfaches verbessern, indem Sie Ihre Kleidung imprägnieren und Ihre Socken über die Hosenbeine ziehen, um zu verhindern, dass Zecken an unbedeckte Hautstellen gelangen können.

Der Nutzen von Repellentien als Schutz vor Tsetsefliegen und Sandmücken ist zwar weniger gut dokumentiert, dennoch wird die Verwendung einer Kombination aus Repellentien und mit Insektiziden imprägnierter Kleidung empfohlen.

Untersuchen Sie Ihren Körper nach Aufenthalten in der Natur auf Zeckenbisse. Wenn Sie eine Zecke finden, sollten Sie diese so schnell wie möglich entfernen. Dies geht am besten mit einer spitzen Pinzette, mit der Sie die Zecke direkt über der Haut greifen und gleichmäßig daran ziehen. Die Bissstelle sollte anschließend desinfiziert werden. Wenn nach einem Zeckenbiss Symptome wie Rötungen oder Fieber auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da möglicherweise eine Behandlung mit Antibiotika nötig ist. Eine vorsorgliche Antibiotikabehandlung nach Zeckenbissen wird jedoch nicht empfohlen.

Diese Impfung wird allen Menschen empfohlen, die in Gebieten leben oder sich vorübergehend dort aufhalten, in denen eine Übertragung von FSME vorkommt (große Teile Europas, die baltischen Staaten, Russland bis in den fernen Osten).

  1. Hasler T, Fehr J, Held U, Schlagenhauf P. Use of repellents by travellers: a randomized, quantitative analysis of applied dosage and an evaluation of Knowledge Attitudes and Practices. Travel Med Infect Dis 2019: 27-33. Frei zugänglich unter https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1477893918303028?via%3Dihub 
  2. ABC der durch Insekten übertragenen Infektionen, die für Reisende von Relevanz sind (siehe Bild unten)
  3. Mückenschutzmittel (Repellentien), die dieses Siegel tragen, wurden ausführlich vom Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut (Basel) getestet und haben dabei bestimmte Anforderungen erfüllt. Außerdem werden diese Produkte jährlich erneut getestet. Unabhängig der Informationen auf der Produktverpackung, haben sich Produkte mit diesem Qualitätssiegel im Labortest für eine Dauer von mindestens 4 Stunden als sehr gut im Schutz gegen Stechmücken erwiesen. In der Schweiz sind folgende Produkte mit unserem Garantiezeichen erhältlich:
Anti Brumm Classic (20% Icaridin)Anti Brumm Night (20% Icaridin)
Anti Brumm Forte (28% DEET)Nobite Extreme (30% DEET und 20% Icaridin)
Anti Brumm Kids (20% Icaridin)KIK Activ (20% DEET)
Anti Brumm Naturel (31% Citriodiol)SENSOLAR ZeroBite (20% Icaridin)

 

Ruhig reist, wer versichert ist. Deckt Ihre Kranken- und Unfallversicherung Behandlungs- oder Transportkosten im Ausland und von da nach Hause. Spital-, Rettungs- und Transportkosten im Ausland sind jedoch oft so hoch, dass die Grundleistungen nicht ausreichen. Mit einer Ferien- und Reiseversicherung ersparen Sie sich unliebsame finanzielle Folgen.


Die schweizerische obligatorische Krankenpflegeversicherung:
Nur bei Notfallbehandlung im Ausland (Unfälle und Erkrankung, wo eine Rückkehr in die Schweiz aus medizinischen Gründe nicht möglich ist), werden die Kosten bis maximal zum doppelten Betrag, den die gleiche Behandlung in der Schweiz gekostet hätte, vergütet. Die Rettungskosten von Personen in Lebensgefahr (z.B. nach einem Bergunfall oder bei einem Herzinfarkt) bezahlt die Grundversicherung ebenfalls die Hälfte, jedoch bis maximal 5000 Franken pro Jahr und nur in der Schweiz.

Europa: Für Reisen in der Europäischen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) können Sie bei Ihrer Krankenkasse die europäische Krankenversicherungskarte verlangen. Diese Karte ermöglicht eine Behandlung im Aufenthaltsland zu gleichen Bedingungen wie mit der in Kraft stehenden Krankenkasse. So müssen Sie die Behandlungskosten vor Ort nicht vorschiessen (ausser einer eventuellen Franchise oder einer Beteiligung an den Kosten je nach Bedingung des Landes). Die Rechnung wird direkt an Ihrer Krankenkasse zugesendet.

Wenn Sie gewisse Beträge für Krankheitskosten vorstrecken mussten, sichern diese Dokumente Ihnen die Erstattung der Behandlungskosten am Aufenthaltsort oder innerhalb kurzer Zeit nach Ihrer Rückkehr.

Ferien: Spital-, Rettungs- und Transportkosten im Ausland sind jedoch oft so hoch, dass die Grundleistungen nicht ausreichen. Mit einer Ferien- und Reiseversicherung ersparen Sie sich unliebsame finanzielle Folgen. Gewisse Kreditkarten sowie der Touring Club Suisse bieten ähnliche Leistungen an.

Umfang und Zusammensetzung Ihrer Reiseapotheke hängt von Verschiedenem ab: Reiseziel, Reisedauer, Reisestil und die Grösse Ihrer Reisegruppe sind dafür bestimmend. Ist Ihre Reiseapotheke richtig gepackt, gilt es, sie auch richtig aufzubewahren: kindersicher, vor Zerbrechen geschützt und an einem kühlen Ort. Bevor Sie eines der Medikamente anwenden, lesen Sie bitte genau den Packungsprospekt, um mögliche Unverträglichkeiten oder Gegenindikationen auszuschliessen. Beachten Sie die Verfalldaten, die auf den Medikamentenpackungen angegeben sind. Ganz besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von Medikamenten während der Schwangerschaft geboten. Ihr Arzt wird Ihnen die Medikamente empfehlen und verschreiben, die für Sie am besten geeignet sind. Achtung: gewisse Medikamente (Schmerzmittel, Kodein und Morphin- Derivate, Betäubungsmittel, Schlaftabletten, Steroide,  usw.) können in gewissen Ländern verboten sein oder ein Arztzeugnis erfordern.

Bestehende Krankheiten: eine genügende Provision von zuhause regelmässig oder gelegentlich benötigten Medikamenten in separatem Gepäck (Handgepäck) mitnehmen.

Malaria-Prophylaxe
- Medikament: bei Reise in Malariagebiet
- Repellents für die Haut (z.B. Exopic®, Anti-Brumm®, Nobite®;  Kinder: Anti-Brumm sensitive®, Nobite Haut- Sensitive® ab 2 Jahren)
- Insektizid für Textilien (Nobite Kleidung®)

Allergische Reaktionen (z.B. bei Insektenstichen): Immer die vom Arzt verordneten Notfallmedikamente mitführen !

Desinfizieren der Hände: hydroalkoholische Lösung (mindestens 70% Ethanol)

Verletzung
- Desinfektionsmittel (z.B. Ethanol 75%, Merfen®, Betadine®)
- Verbandmaterial: Schnellverband, Heftpflaster, elastische Binde, sterile Gazen,
- Verbandklammern, Sicherheitsnadeln

Instrumente
- Fieberthermometer in bruchsicherer Hülle
- Kleine Schere
- Fremdkörperpinzette

Fieber, Erkältung, Schmerzen: Parazetamol (Dafalgan®,  Panadol®), Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAID)

Magen und Darm
- Durchfallhemmendes Medikament bei wässrigem Durchfall ohne Fieber (z.B.Imodium®)
- Bei Durchfall mit hohem Fieber und blutigem Stuhl: Arztbesuch und/oder evtl. Antibiotikum (Ciprofloxacin, Azithromycin) während 1 bis 3 Tagen
Bei Kleinkindern und Betagten zur Zubereitung von Flüssigkeitsersatz (z. B. Oralpädon®, ELOTRANS®); bei Erwachsenen genügt erhöhte Flüssigkeits- und Salzaufnahme.

Übelkeit, Erbrechen, Reisekrankheit: z.B.Motilium®, Trawell®

Hautschutz
- Sonnenschutzcreme (Empfehlung: Schutzfaktor > 20, die Wahl hängt von Ihrem Hauttyp ab, von der Intensität der Sonnenstrahlen sowie von Ihren Aktivitäten.)
- Insektenstichreaktionen: (Fenistil®, Tavegyl Gel®)

Augenschutz
- Sonnenbrille, Linsenreinigungsmittel
- Bindehautentzündung: nicht-eitrige: Augentropfen (z.B. Oculosan®); eitrige: (z.B. Ciloxan®)

Erkältung: Nasentropfen, -spray vor dem Flug (Nasivine ®, Triofan ®)

Allergien: persönliche Medikamente (Antihistaminika, Asthmamedikamente, usw.)

AIDS/Sexuell übertragbare Krankheiten: Präservative oder Femidom®

Wasserdesinfektion: Entkeimungstabletten (z.B. Aquatabs®, Micropur forte®)

Sauerstoffmangel im Flugzeug ist heutzutage kein Thema mehr. Auch auf 12 000 m ü.M. entspricht das Sauerstoffangebot im Flugzeug etwa der Höhe von 2000 m ü.M. Die Luftdruckveränderung im Flugzeug ist kaum wahrzunehmen. Es sei denn, Sie sind erkältet, dann kann sich durch das Anschwellen der Schleimhäute die Verbindung von Rachen und Mittelohr verschliessen.

Der zunehmende Aussendruck beim Landen würde Sie dann im Ohr schmerzen. Am besten Sie sorgen vor: mit Nasentropfen, -sprays oder -salben; auch Kauen und Gähnen hilft, den Druck zu lindern. Die trockene Kabinenluft bewirkt zudem ein Austrocknen der Nasenschleimhäute, dagegen hilft eine Nasensalbe.

Thrombosen: Mit ein paar einfachen Vorkehrungen verhindern Sie Durchblutungsstörungen Ihrer Beine durch das lange Sitzen. Schränken Sie Ihre Beinfreiheit nicht durch Gepäckstücke ein, lockern Sie Ihre Muskeln durch ein paar Übungen im Sitzen oder stehen Sie auf und gehen ein paar Schritte. Trinken Sie reichlich (alkoholische Getränke mit Mass!) und Sie werden vor allem lange Interkontinentalflüge besser überstehen. Gut angepasste Kompressionsstrümpfe helfen Ihnen bei Venenleiden.

Der «Jet lag» trifft Sie nach dem Überfliegen mehrerer Zeitzonen mit Erschöpfung und Schlaflosigkeit, denn Ihre innere Uhr stimmt nicht mehr mit der Ortszeit überein. Kleine Nickerchen im Flugzeug, nach der Ankunft, so schnell wie möglich den neuen Lebensrhythmus übernehmen (inkl. Licht- und Sonnenexposition tagsüber) und Sie haben das Übel am schnellsten überwunden. Medikamente können Ihnen dabei helfen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt.

Alle Medikamente für die Reise führen Sie am besten im Handgepäck mit. Ist deren Einnahme zeitlich streng vorgeschrieben (z.B.Insulin, Antibabypillen), besprechen Sie vor Ihrer Abreise mit dem Arzt, wie die Anwendung bei grossen zeitlichen Verschiebungen erfolgen soll.

Sind Sie krank oder behindert, ist das Flugzeug Ihr Transportmittel: Sie erhalten Unterstützung, einen Rollstuhl oder die Möglichkeit zu liegen, wenn Sie die Fluglinie rechtzeitig informieren. Liegendtransporte werden stets begleitet. In Notfällen ist mit dem Flugzeug meistens eine rasche Rückkehr nach Hause möglich (s.u." Vorbereitungen und Versicherungen: Medizinische Notfälle im Ausland" ).

Mehr und mehr Menschen machen auf Kreuzfahrtschiffen Urlaub. An Bord ist die medizinische Versorgung unterschiedlich, und ein Transport nach Hause oder ans Festland nicht immer möglich. Ältere Leute, Personen mit chronischen Erkrankungen oder Menschen mit Gangschwierigkeiten sollten eine solche Reise mit ihrem Arzt besprechen. Da bei einer Kreuzfahrt so viele Menschen auf eher engem Raum zusammen unterwegs sind, können sich Erkrankungen wie die Grippe oder Magen Darm Infektionen schnell ausbreiten. Verschiedene Impfungen können sinnvoll sein. Es gibt auch Schiffe, die besonders medizinisch ausgerüstet sind (bsp. Hämodialyse, Rollstühle etc.)

Gesundheits-Empfehlungen

Check up: Vor der Abreise anzuraten bei allen kontrollbedürftigen Erkrankungen. Nehmen Sie einen ausreichenden Vorrat Ihrer regulären Medikamente mit. Es kann hilfreich sein, ebenfalls einen Brief Ihres Arztes (möglichst auf Englisch) mitzunehmen, der kurz Ihre Erkrankung und den gegenwärtigen Therapieplan umreisst.

Sonnenbrand: Zusätzlich zur Sonneneinstrahlung, steigert die Licht-Reflexion durch das Meer die Sonnenintensität. Benutzen Sie Sonnencrème mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30, einen Sun Blocker oder physikalisch wirkenden Schutz). Tragen sie ausserdem Sonnenhut und Sonnenbrille (mit guten Gläsern) und vermeiden Sie die Sonnenexposition zwischen 11-15 Uhr.

Hitzschlag: Vermeiden Sie längere Aufenthalte und Ruhepausen in der Hitze an Deck insbesondere in den heissen Mittagsstunden, und denken Sie daran, viel zu trinken, um einem zu starken Flüssigkeitsverlust vorzubeugen.

Seekrankheit: Die Schiffsbewegungen rufen unterschiedliche Wahrnehmungen von Sehen und Gleichgewichtssinn hervor. Dieses Phänomen kann Sie seekrank machen. Eines der ersten Symptome ist typischerweise häufiges Aufstossen, gefolgt von Übelkeit, Erbrechen und manchmal auch Schweissausbrüchen.
Ein paar Tipps: Halten Sie sich in der Mitte des Schiffs auf, wo die Bewegungen weniger ausgeprägt sind. Legen Sie sich ab und zu hin, schnappen Sie frische Luft an Deck und fixieren Sie den Horizont. Es hilft, in den ersten Tagen kleine leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Im Allgemeinen hält die Seekrankheit nicht lange an. Nach ein paar Tagen, wenn sich der Körper an die Schiffsbewegungen gewöhnt hat, ist sie vorbei. Es gibt auch vorbeugende Medikamente. Sie sollten eingenommen werden, bevor die Übelkeit entsteht. Fragen Sie Ihren Arzt nach dem für Sie am geeignetsten (es gibt für einige Medikamente Kontraindikationen, auch die Einnahme durch Kinder ist eingeschränkt).

Infektionskrankheiten: Auf Kreuzfahrtschiffen leben tausende Menschen verschiedenster Herkunft auf engem Raum zusammen und manchmal kann es zu kleinen Epidemien kommen. Impfen Sie sich, um sich zu schützen. Von Kreuzfahrtschiffen sind auch schon Fälle von Legionellose berichtet worden (siehe dort).

Impfungen: Basisimpfungen wie die gegen Diphtherie und Tetanus sollten aktuell sein (alle 10 Jahre auffrischen) ausserdem können insbesondere für Landgänge weitere Impfungen sinnvoll sein (bsp. Hepatitis A und andere). Risikopersonen sollten sich auch gegen Grippe und eventuell gegen Pneumokokken impfen lassen. Eine Gelbfieberimpfung könnte für afrikanische und südamerikanische Länder erforderlich sein.

Hygiene: In den letzten Jahren gab es auf Kreuzfahrtschiffen wiederholt Gastroenteritis- epidemien, die durch Norovirus hervorgerufen waren. Waschen Sie sich regelmässig die Hände. Im Falle von Übelkeit oder Durchfall konsultieren sie den Schiffsarzt.

Nahrungsmittel und Trinkwasser: Vorsicht bei Landgängen? Nehmen Sie vorzugsweise gekochte heisse Speisen und Wasser aus versiegelten Flaschen und ohne Eiswürfel zu sich. Vermeiden Sie Obst und Salate sowie rohe Meeresfrüchte.

Malaria: Das Risiko auf Schiffen ist in der Regel gering, da sie meist nur tagsüber in Risikogebieten anlegen und gegen Abend wieder auslaufen. Wenn nur ein Tagesausflug auf afrikanischem Boden vorgesehen ist, kann man auf eine Chemoprophylaxe (Präventiv-Medikation) verzichten. Allerdings ist eine genaue Abklärung mit einem erfahrenen Reise- oder Tropenmediziner ratsam, insbesondere, wenn Sie Landgänge in afrikanischen Häfen südlich der Sahara vorhaben. Bei jedem Fieber nach der Rückkehr von einer Kreuzfahrt mit Landgang in einem Malaria-Risiko-Gebiet müssen Sie an die Möglichkeit einer Malaria Infektion denken und möglichst schnell einen Arzt aufsuchen.

Unfälle: Die hin und wieder recht plötzlichen und ruckhaften Schiffsbewegungen können das Risiko zu stürzen erhöhen, insbesondere bei starkem Seegang. Denken Sie daran, sich am Treppengeländer festzuhalten oder nehmen Sie den Aufzug. Vermeiden Sie, bei starkem Wellengang an Deck herumzuspazieren.

Unter manchen Umständen ist eine Kreuzfahrt nicht empfehlenswert:

  • Personen, die unter Umständen schnelle medizinische Versorgung benötigen (kürzlicher Infarkt, kürzlich aufgetretene oder instabile Angina Pectoris)
  • Frauen mit Risikoschwangerschaften
  • Menschen mit körperlichen Handicaps, Gangunsicherheiten oder Gleichgewichtsstörungen (wegen der Unfallgefahr auf Grund der Schiffsbewegungen)

Geschäftsreisende, die sog. Entwicklungsländer besuchen, sind häufig schlecht über Gesundheitsrisiken informiert und besonders schlecht dagegen geschützt. Geschäftsreisen werden oft kurzfristig vereinbart, medizinische Information und Vorsorge gehen in der Hektik der Reisevorbereitung und angesichts anderer Prioritäten unter. Die Erkrankungsrate während und nach dem Aufenthalt im Ausland ist deswegen bei dieser Reisegruppe vergleichsweise hoch.

Einige Empfehlungen

Klima: Informieren Sie sich im Vorfeld über die Wetterverhältnisse damit Sie dann die richtige Garderobe einpacken. Vergessen Sie nicht Ihre Sonnenbrille und vielleicht noch wichtiger Sonnencrème.

Vorsicht Unterwegs: Vorsicht ist am Steuer bei Übermüdung und Jet Lag geboten. Verkehrsunfälle sind in Entwicklungsländern bis zu 20 mal häufiger als in Europa. Verzichten Sie auf Motorradfahrten. Bei Mietwagen wählen Sie ein Fahrzeug mit Sicherheitsgurten und gutem Reifenprofil, vermeiden Sie vor allem Langstrecken- und nächtliche Überlandfahrten. In Taxis sind Sie auf den Rücksitzen besser aufgehoben.

Zeitplan: Sie verhandeln erfolgreicher wenn Sie fit sind! Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ihre Reise, planen Sie bei Treffen und Besprechungen die Zeitverschiebung mit ein (am Anfang, orientieren Sie sich an der entsprechenden Zeit zu Hause).

Flugreise/Jet Lag: Die Müdigkeit auf Grund der Zeitverschiebung kann Ihre Aktivität beeinflussen…Folgen Sie den Ratschlägen unter " Flugreise ", damit Sie sich schneller an die neue Zeit anpassen können. Zur Minderung des Thromboserisikos auf Flugreisen, trinken Sie viel Wasser, benutzen Sie Kompressionsstrümpfe und bewegen Sie Ihre Beine regelmässig.

Ernährung/Durchfallerkrankungen: Getränke (insb. mit Eiswürfeln) und Lebensmittel können Krankheiten übertragen. Durchfallerkrankungen sind die häufigsten Beschwerden auf Reisen. In Indien, Ägypten und verschiedenen Entwicklungsländern erkranken über 30 Prozent der Geschäftsreisenden daran. Reisedurchfall trifft vor allem jene, die die Regel "boil it, cook it, peel it - or forget it!" nicht beachten. Verzichten Sie möglichst auf unbehandeltes Leitungswasser, Eiswürfel, Eiscreme, Milchspeisen, Fruchtsäfte, Salate, rohes Gemüse und rohe Meeresfrüchte. Beim Auftreten von Durchfall trinken Sie ausreichende Mengen zur Rehydratation. Wenn Sie weder Blut noch Schleim im Stuhl haben und fieberfrei sind, können Sie kurzzeitig ein Durchfall stoppendes Medikament wie Loperamid (Imodium®) einnehmen, das aber keine ursächliche Behandlung darstellt, sondern nur die Symptome unterdrückt. Eine antibiotische Behandlung kann in einigen Fällen sinnvoll sein (s.u. Krankheiten und Behandlungen
"Durchfallerkrankungen" um spezifische Ratschläge).

Impfungen: Aktualisieren Sie fortlaufend Ihren Impfschutz (Diphtherie-Tetanus sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden, Mumps, Masern Röteln sollten durchgemacht, bzw. Je nach Alter ein- oder zweimal geimpft worden sein), eine Impfung gegen Kinderlähmung (Polio, in Risikoländern Afrikas und Asiens). Für jeden Aufenthalt in Hochrisikogebieten empfehlen sich Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus (häufig in Entwicklungsländern, Übertragung durch beider Erkrankungen durch die Aufnahme verunreinigten Wassers und verunreinigter Nahrungsmittel). Eine Grippeimpfung ist für gefährdete Personen sinnvoll (zwischen April und September auf der südlichen Hemisphäre, ganzjährig in den Tropen). Eine Impfung gegen Hepatitis B kann insbesondere relevant für Leute sein, die viel reisen (die Übertragung der Erkrankung erfolgt über Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten beispielsweise bei sexuellen Kontakten). Eine Gelbfieber-Impfung kann selbst für Kurzaufenthalte obligatorisch sein (im tropischen Afrika und einigen nördlichen Ländern Süd-Amerikas). Andere Impfungen können bei Epidemien empfohlen sein (bsp. Meningitis in Afrika südlich der Sahara oder Saudi Arabien etc.)

Malaria: Die Malaria stellt in vielen tropischen Regionen, insbesondere in Afrika, ein grosses gesundheitliches Risiko dar. Die Erkrankung wird über Moskitostiche gegen Abend und in der Nacht übertragen. Vor Reisen in betroffene Gebiete ist es unumgänglich, möglichst frühzeitig einen Arzt zu konsultieren, um mit ihm -in Abhängigkeit von der Situation- zu entscheiden, ob es nötig ist, regelmässig Medikamente zur Prophylaxe einzunehmen, oder ob es ausreicht, nur ein Notfall-Medikament mitzunehmen. Ein wirksamer Schutz vor Mückenstichen ist in jedem Falle anzuraten. Im Verlauf der letzten Jahre sind die Erreger der Malaria gegen viele früher gebräuchliche Medikamente resistent geworden, so dass Mittel, die Sie vielleicht noch von früheren Reisen haben unter Umständen nicht mehr wirksam sind. Bei Fieber nach der Rückkehr sollten Sie den Arzt aufsuchen und ihn informieren, wenn Sie sich in einem Malaria Risikogebiet aufgehalten haben. Schauen Sie unter " Reiseziele " nach den aktuellen Empfehlungen für die verschiedenen Länder.

Sexuelle Kontakte: Schützen Sie sich durch das Benutzen von qualitätsgeprüften Kondomen gegen HIV und andere Krankheiten und Infektionen, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Vor Ort finden Sie unter Umständen keine Kondome oder nur solche von zweifelhafter Qualität. Schauen Sie unter "Sexuell übertragbare Erkrankungen" um weitere Auskünfte zu bekommen.

Sicherheit: Erkundigen Sie sich nach den zu erwartenden Risiken und angebrachten Verhaltensweisen. Vermeiden Sie jegliche Aggressionen, sowohl tagsüber, als auch nachts. Machen Sie alleine keine abenteuerlichen Erkundungsgänge an Ihnen fremden Orten oder Gegenden. Vermeiden Sie, grosse Geldsummen mit sich zu führen. Falls Sie von bewaffneten Kriminellen überfallen werden sollten, versuchen Sie nicht, sich zu wehren. Materielle Verluste sind leichter zu verschmerzen, als körperliche. Klicken Sie auf Unfall, Gewalt, Sicherheit für weitere Hinweise.

Versicherung:
Überprüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz. Ihre Versicherung sollte Krankheiten und Unfälle, sowie für eventuell notwendige Heimtransporte aufkommen. Jedermann kann bei medizinischen Notfällen im Ausland über die Alarmnummer der Schweizerischen Rettungsflugwacht (REGA) rund um die Uhr (++41 333 333 333) Hilfe anfordern.



Weitere Informationen

Schauen Sie unter " Reiseziel " um spezifische Ratschläge bezüglich einzelner Länder zu finden. 

Auch in letzter Minute, klicken Sie auf "Aktualitäten " um sich über eventuelle Epidemien in Ihrem Zielland und mögliche präventive und/oder therapeutische Möglichkeiten zu informieren.