Laut Medienberichten wurde bis Anfang Oktober bei sieben Personen in Venezuela eine Gelbfieberinfektion festgestellt. Die Fälle traten in den Bundestaaten Monagas und Anzoategui auf. Die Durchimpfungsrate gegen Gelbfieber ist in der Bevölkerung von Venezuela ungenügend. Aufgrund der politischen Lage ist die medizinische Infrastruktur eingeschränkt.

Gelbfieber ist eine hämorrhagische, virale Krankheit und wird durch Mücken übertragen. Sie beginnt mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen und kann bei gewissen Patienten zu Blutungen und Gelbsucht führen, die tödlich sein können. Es gibt keine spezifische Therapie, die Impfung ist das beste Mittel, sich vor dieser Krankheit zu schützen. Nicht geimpfte Personen (bei Kontraindikation) müssen sich unbedingt gegen Mückenstiche schützen. Für Kinder unter 9 Monaten, Schwangere, Stillende und Personen mit schwerer Immunschwäche oder Thymus Krankheiten, wird eine Zuweisung zu einem Spezialisten in Reise- und Tropenmedizin empfohlen.

 

Folgen für den Reisenden

Ein Impfschutz gegen Gelbfieber wird bei Aufenthalten in den meisten Bundesstaaten von Venezuela, einschliesslich Monangas und Anzoategui dringend empfohlen.

 

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Outbreak News Today, 3.10.2021